Vereine - hsb-Fechten

European Circuits in Mannheim und Berlin

Dieses Wochenende waren Mannheim im Damendegen und Berlin im Herrendegen die Austragungsorte für die U23 European Circuits, die gleichzeitig als deutsche Ranglistenturniere ausgetragen werden. Im Damendegen waren unter den 144 Teilnehmern die starke Konkurrenz aus der Schweiz, Italien, Frankreich, Kroatien, Litauen, Belgien, Holland und Österreich gemeldet. Mit Viktoria Hilbrig, Sophia Weitbrecht und Lis Fautsch schafften drei Heidenheimerinnen den Sprung in die Top 16, doch keiner konnte das Gefecht um das Finale der Besten 8 für sich entscheiden. Hilbrig verlor gegen die Vorjahressiegerin und Nummer 1 der Europäischen U23-Rangliste Océane Tahé aus Frankreich 7:15. Fautsch musste sich gegen die Schweizerin Noemie Moeschlin 12:15 geschlagen geben und Sophia Weitbrecht verlor gegen die Italienerin Cecilia Varengo 11:15. Das Turnier gewann Marta Ferrari aus Italien, die sich im Finale gegen Beate Christmann aus Tauberbischofsheim durchsetzen konnte.

In Berlin konnte Lucas Fröschl mit Platz 19 überzeugen. Unter 220 Teilnehmer schaffte er eine Bilanz von sechs Siegen und keiner Niederlage in der Vorrunde  und setze sich nach einem Freilos im 256er K.O.-Entscheid gegen seinen Klubkameraden Jakob Blum mit 15:12 durch. Im 64er Tableau schlug er Alexander Nobis aus Spandau klar mit 15:8 und musste sich aber nach einem taktischen Gefecht gegen den WM-Bronzemedaillengewinner aus Dänemark Patrick Jörgensen 6:11 geschlagen geben. Tristan Tulen aus Holland konnte sich zum zweiten Mal in Folge den Pokal des „Weissen Bären“ sichern, indem er sich gegen Jörgensen im Finale 15:9 durchsetzte.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Degenfechtern nicht, denn in zwei Wochen findet der Grand Prix in Budapest statt. 

 

Mini Marathon um den BW Bank-Cup und Hellenstein-Cup

153 Nachwuchsfechterinnen und Fechter aus ganz Baden-Württemberg kreuzten am Wochenende im Fechtzentrum Heidenheim die Klingen. Beim Mini Marathon um den BW-Bank-Cup überzeugten die Heidenheimer vor allem bei der U11 im Herrendegen, wo der komplette Medaillensatz an den hsb ging: Rainald Kummer sicherte sich Gold, Silber gewann Julian Saur, Eilert Kummer und Julian Schwarz landeten auf dem Bronzerang. Im Damendegen setze sich Maria Herz im Finale gegen Anna Sünderhauf durch und Elisabeth Herz freute sich über die Bronzemedaille. Bei der U13 gewinnt Frederik Zimmermann Silber, Noah Kress wird Dritter. Im Damendegen belegt Annalena Wohlstein als beste hsblerin Platz fünf. Sonntags beim Hellenstein-Cup der U15 gab es noch zusätzlich drei Bronzemedaillen: Maike Behrens und Mariella Tomic im Damendegen und Max Busch im Herrendegen. „Es waren durchweg sehr interessante Gefechte zu erleben! Bei allem sportlichen Ehrgeiz hatten die Kinder und Jugendlichen immer sehr viel Freude an diesen beiden Tagen. Ein großes Lob gebührt auch allen ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren, die für einen perfekten und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt hatten. Ebenso ein großer Dank an unseren Sponsor, die BW-Bank in Heidenheim!“ so Bernd Engelhart, Geschäftsführer der Hellenstein Sportmarketing GmbH.

 

Matthew Bülau und Alexandra Zittel überzeugen

Bei der Kadetten-Europameisterschaft in Porec (Kroatien) konnte Matthew Bülau als bester deutscher Fechter einen sehr guten 45. Platz unter der europäischen Nachwuchselite erreichen. Bülau, der mit seinen 14 Jahren einer der Jüngsten im Startfeld war, konnte mit 4 Siegen und 2 Niederlagen stabil ins Turnier starten. In der 128er Direktausscheidung besiegte er den Türken Emir Akal 15:13. Im 64er Tableau unterlag er später dem Schweizer Sven Vineis 9:15. „Ich bin zufrieden mit Matthews eistung. In der Runde hat er sehr konstant gefochten. Im ersten K.O-Gefecht konnte er einen Rückstand nach der Pause aufholen, weil er gut umstellte, nur zum Schluss machte er es nochmal etwas spannend.  Den Schweizer hatte er beim CC-Turnier in Bratislava schon einmal besiegt, aber dieser hatte seine Lehren aus der Niederlage gezogen. Für seine erste Europameisterschaft war das eine tolle Leistung, und als bester Deutscher hier bei der EM wird einer Nominierung zur Weltmeisterschaft nach Salt Lake City auch nichts im Wege stehen“, so Trainer Wilhelm Ewert.

Im Damendegen konnte am Sonntag Alexandra Zittel einen hervorragenden 12. Platz erreichen. Sie startete ebenfalls mit 4 Siegen und 2 Niederlagen ins Turnier und setzte sich nach einem Freilos im 64er K.O- Entscheid gegen die Bulgarin Joanna Ermenkova 15:11 durch. Im 32er Tableau gewann sie gegen die Spanierin Elena Robles, bevor sie aber im Einzug ins Finale der Besten 8 gegen die Ungarin Gyongyver Kalman 12:15 verlor. „Alexandra hat heute gut gefochten und ein 12. Platz bei einer EM ist sehr beachtlich. Schade, dass sie das Finale nicht erreicht hat“, so Trainer Philipp Stein.

Morgen tritt Matthew mit Michael Trebis aus Mannheim, Keanu Nagel aus Krefeld und Kassian Maier aus Solingen im Team an. Für Alexandra Zittel geht es mit Vereinskollegin Patricia Schulenburg, Katharina Kozielski und Kathrin Meissner aus Tauberbischofsheim am Mittwoch auf die Planche.

Lis Rottler-Fautsch am 25.02.2020, 08:56

Quelle: www.sportkreis-hdh.de - Stand: 02.04.2020, 23.07 Uhr - Alle Angaben ohne Gewähr.