Vereine - hsb-Fechten

Heidenheimer Dominanz in Osnabrück

Gold, Silber und Bronze: Besser hätte es beim Junioren Ranglisten Turnier für das Damendegenteam des hsbs nicht laufen können. Unter 78 Teilnehmer sicherte sich Lea Mayer den Turniersieg, Viktoria Hilbrig wird zweite und Giulia Albrecht erringt Bronze. Carolin Teuber rundet das gute Ergebnis mit einem weiteren Finalplatz ab. Nach klaren Siegen in den ersten K.O. Entscheidungen setzte Mayer sich im Viertelfinale im Sudden Death 13:12 gegen die Leipzigerin Felicitas Grollmisch durch. Im Halbfinale gewann sie gegen ihre Vereinskameradin Hilbrig mit 15:13, die vorher ebenfalls ohne größere Probleme das Viertelfinale erreicht hatte und sich hier gegen Lina Zerrweck aus Tauberbischofsheim 15:13 durchsetzen konnte. Auch die erst 16‐Jährige Giulia Albrecht konnte erneut bei den Junioren überzeugen. Ihr Weg führte über einen 15:11 Sieg gegen Vereinskameradin Carolin Teuber ins Halbfinale, wo sie gegen die Nummer drei der deutschen Rangliste Lisa‐Marie Löhr nach einem taktischen Gefecht 5:9 den Kürzeren zieht. „Das Gefecht im Viertelfinale gegen

Grollmisch war sehr nervenaufreibend. Ich habe noch kurz vor Schluss mit 2 Treffern geführt aber Grollmisch konnte nochmal ausgleichen. Doch gottseidank gelang es mir im Sudden Death den entscheidenden Treffer zu setzen. Das Halbfinalgefecht gegen Viktoria war sehr ausgeglichen, und zum Schluss hin konnte ich durch gute Aktionen das Gefecht für mich entscheiden. Im Finale gegen Giulia hat man dann gemerkt, dass ich einfach mehr Erfahrung habe. Ich freue mich aber, dass ich das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte.“ so eine zufriedene Lea Mayer.

Das Herrendegenteam hatte am Vortag kein so gutes Los gezogen. Jakob Blum war nach einer sehr guten Vorrunde unter 113 Teilnehmer auf Platz 2 gesetzt und konnte sich nach einem Freilos im 128er Tableau im 64er gegen den Ditzinger Valentin Rosenmayer 15:7 durchsetzen. Im 32er K.O. kam es zum Heimduell gegen Henri Breker. Breker setzte sich mit 15:11 durch und schaffte als einziger Heidenheimer den Sprung unter die Top 16. Till Giese, der sich im 64er Tableau gegen seinen Vereinskameraden Dominik Renz 12:11 durchgesetzt hatte, verlor im 32er Tableau gegen die Nummer 1 der deutschen Rangliste Keanu Nagel deutlich mit 15:8. Benedikt Schenkengel, der gegen den Heidelberger Max Heise im 64er Tableau 15:8 gewinnen konnte, verlor danach gegen Jonas Enzmann aus Leipzig 15:10. Henri Breker konnte leider seine gute Form nicht weiter nutzen und musste im Achtelfinale eine 15:12 Niederlage gegen den Leverkusener Hendrik Kolditz hinnehmen und belegt Platz 15 im Gesamtklassement.

Für die Junioren noch am ersten Februarwochenende ein letzter Nominierungsweltcup für die Europameisterschaften an. Im Damendegen findet dieser in Bratislava statt. Lea Mayer, Viktoria Hilbrig und Giulia Albrecht können sich derzeit Hoffnungen auf einen Nominierungsplatz machen. Im Herrendegen wird Jakob Blum beim Juniorenweltcup in Bratislava starten.

Foto: Viktoria Hilbrig, Lea Mayer, Giulia Albrecht und Carolin Teuber.

 

3 Heidenheimer auf den Nominierungsplätzen für die U17‐Europameisterschaften

Mit Patricia Schulenburg, Alexandra Zittel und Matthew Bülau haben nach dem European Circuit in Bratislava drei Fechter sich vorne auf die Nominierungsrangliste für die U 17‐ Europameisterschaften reingefochten. Nachdem Alexandra Zittel und Patricia Schulenburg schon bei den vorherigen European Circuits mit guten Resultaten die vorderen Plätze der Nominierungsrangliste eingenommen hatten, konnten die zwei Fechterinnen entspannt beim letzten Q‐Turnier in Bratislava an den Start gehen. Platz 97 für Zittel und Platz 113 reichten für die Degenfechterinnen aus. Dass sich der erst 14‐Jährige Matthew Bülau über das stärkste Turnier des Jahres mit 343 Teilnehmern noch vorne in die

Nominierungsrangliste reinficht, sorgte für eine positive Überraschung. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startete Bülau als Nummer 102 gesetzt ins Tableau und gewinnt im 256er K.O. gegen den Belgier Lars Vandenhaute 15:7. Im 128er K.O. zog er wegen Passivitätsdisqualifikation seines Gegners Noah Silver aus Amerika unter die Top 64 ein. Mit einem Sieg gegen den Schweizer Alban Aebersold machte er die Sensation perfekt: 15:14 konnte er sich durchsetzen und sich als einziger Deutscher für die Top32 qualifizieren. Im 32er Tableau war aber der Franzose Lino Heurlin‐Vasquez eine Nummer zu groß und Bülau musste eine 15:6 Niederlage einstecken. Neben Bülau konnte auch Henri Breker mit einem

53. Platz ein gutes Ergebnis einfahren. Er setzte sich 14:13 im 256er K.O. gegen den Italiener Giovanni Volpi durch und gewann im 128er Tableau noch gegen den Russen Viktor Zhitniy 15:12, verlor aber anschließend gegen den Ungarn Soma Somody. Max Eberhardt konnte das erste Gefecht gegen den Schweizer Aurele Favre 15:11 für sich entscheiden, verlor gegen den Schweizer Nicolas Portmann und belegt Platz 117. Benedikt Schenkengel verliert die erste Direktausscheidung gegen den Kanadier Gibson Dylan und Vince Vogel äußerst knapp 14:13 gegen den Spanier Daniel Jeun.

 

Foto: Matthew Bülau (re), und Patricia Schulenburg und Alexandra Zittel (li)

 

 

Deutschlandpokal

Unser Herrendegenteam gewann gestern klar mit 45:37 die zweite Runde des Deutschlandpokals gegen den TV Ingolstadt. 108 Mannschaften sind dieses Jahr gemeldet, 5 Runden muss man gewinnen um sich für das Finale der Besten 8 am 2. Juni in Bonn zu qualifizieren.  

Unser Damendegenteam ficht am 13. Februar die zweite Runde gegen Heidelberg.

Auf dem Foto: Tim Drescher, Matthias Raschke und Florian Maunz.

Lis Rottler-Fautsch am 21.01.2020, 17:40

Quelle: www.sportkreis-hdh.de - Stand: 02.04.2020, 22.56 Uhr - Alle Angaben ohne Gewähr.