Sportereignisse - Fechten: hsb-Juniorinnen ohne Glück

hsb-Juniorinnen scheiden vorzeitig aus

Die erhoffte Top-Platzierung der hsb-Degendamen beim Juniorenweltcup-Turnier in Dijon (Frankreich) bleibt aus. Als einzige Heidenheimerin erreichte Lea Mayer die Runde der besten 32 Fechterinnen. Auch im Mannschaftsweltcup langte es für das Nationalteam mit Lea Mayer, Ameli Hanschke, Franziska Mayer (Heidenheimer SB) und Kim Treudt-Gösser (FZ Solingen) nur für Rang 12.

140 Teilnehmerinnen aus 19 Nationen gingen in Dijon beim letzten Junioren-Weltcupturnier vor den Europameisterschaften an den Start. Darunter waren insgesamt vier hsb-Fechterinnen. Lea Mayer startete dabei durchwachsen in den Turniertag. In der Vorrunde konnte sie zwar drei Gefechte für sich entscheiden, musste jedoch ebenso drei knappe Niederlagen mit 4:5 hinnehmen. Nach einem Sieg über Faustine Barbier in der Direktausscheidung traf Mayer auf die Deutsche Noemi Meszaros (Tauberbischofsheim). Mit 15:9 war sie ihr klar überlegen und sicherte sich damit den Sprung unter die besten 32 Fechterinnen. Lea Mayer zeigte sich kämpferisch, musste sich dennoch mit 12:15 im Gefecht gegen Barbara Brych (Polen) geschlagen geben. Als beste deutsche Fechterin belegt sie damit Rang 28. Frühzeitig schieden die drei weiteren hsb-Degendamen aus dem Turniergeschehen aus. Sie verloren bereits ihre Gefechte im ersten Durchgang der Direktausscheidung. Auch Amelie Hanschke, die zum Saisonstart beim heimischen Junioren Weltcup in Laupheim Platz 8 erreichte, landet am Ende auf Rang 77. Pauline Loh und Franziska Mayr belegten die Ränge 100 und 109.

In einem spannenden Finale setzte sich Frederice Isola (Italien), die bereits im Vorjahr den Weltcuptitel gewonnen hatte, gegen Camille Nabeth (Frankreich) durch und sicherte sich damit erneut den Weltcupsieg.

 

Beim Nationenweltcup gingen Lea Mayer, Ameli Hanschke, Franziska Mayer (Heidenheimer SB) und Kim Treudt-Gösser (FZ Solingen) im Team an den Start. Nach einer Niederlage gegen Tschechien im Achtelfinale gewinnen die Degendamen gegen Japan, verlieren jedoch anschließend zunächst gegen Ungarn und im Abschlussgefecht gegen Estland. Dies bedeutete Rang 12 im Endklassement.

 

Im Finale standen sich Russland und Frankreich gegenüber. Am Ende war das russische Team mit 45:39 überlegen und gewann damit die Goldmedaille.

Klaus-Dieter Marx am 20.02.2018, 10:47

Quelle: www.sportkreis-hdh.de - Stand: 22.06.2018, 09.17 Uhr - Alle Angaben ohne Gewähr.