Sportkreis Heidenheim e. V.
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Neues aus dem Sportkreis

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Sonstiges FSJ im Sportkreis Heidenheim - vom 03.01.2019, 14:01
Klaus-Dieter Marx / Uwe Keßler

Vereine Schülersportfest - vom 19.02.2019, 16:49
Isabella Hermann

Schülersportfest 2019

Am 10.02.2019 fand erneut das Hallensportfest in Crailsheim statt- mit hervorragenden Ergebnissen für die Kinder der TSG Schnaitheim! Bei der W10 fand sich Ilayda Gürler auf dem 1. Platz wieder, Robin Hermann im Jahrgang M11 auf Platz 3. Justus Held erreichte im Jahrgang M10 den 2. Platz, knapp dahinter auf Platz 4 landete Hannes Reich. Die Mannschaft der U10 erreichte einen tollen dritten Platz (von 11 Mannschaften). Zusätzlich überraschte die U8, welche ebenfalls auf dem 3. Platz landete. Beim fliegegenden Sprint über 30m erreichten Nele Rieck, Ilayda Gürler, Jonas Enßlin und Lea Schinkinger den Ersten Platz ihrer Altersklasse.

Ein gelungenes und erfolgreiches Sportfest für die TSG Schnaitheim.

Vereine Erfolge für Fechter-Nachwuchs und Juniorinnen - vom 19.02.2019, 05:43
Lis Rottler-Fautsch

5 Heidenheimer ganz oben beim Mini‐Marathon um den BW‐Cup

Gut abgeräumt hat der hsb am Wochenende beim Mini‐Marathon um den BW Cup im Fechtzentrum auf dem Galgenberg. Mit 5 von 6 möglichen Goldmedaillen und insgesamt 15 Medaillen zeigte der Fechtnachwuchs beeindruckend ihre Dominanz beim württembergischen Ranglistenturnier. Beim jüngsten Jahrgang 2009 war es Rainald Kummer im Herrendegen, der sich im Finale gegen den Ditzinger Simon Hey klar mit 10:2 durchsetzt. Sein Zwillingbruder Eilert Kummer und Julian Saur sorgten zusätzlich noch für die Bronzemedaillen. Bei den Damen gingen ebenfalls 3 Medaillen an den hsb: Maria Herz sicherte sich den Glaspokal der BW‐Bank, Anna Sünderhauf schaffte es auf den Silberrang, Sophia Gräßle holt Bronze. Beim Jahrgang 2008 zeigte Katie Busch ihre Nervenstärke und setzte sich im Finale gegen die Tauberbischofsheimerin Svenja Heinrich 10:9 durch. Vivianna Halupczok belegt Platz 3. Im Herrendegen sorgte Marius Kasdorff für die Silbermedaille und Noah Kreß für Bronze. Beim Jahrgang 2007 kam es im Damendegen zum bekannten Favoritenduell zwischen Lisa‐Marie Nüsseler und Annalena Wohlstein, wo sich Nüsseler diesmal Gold sicherte. Im Herrendegen konnte sich Frederik Zimmermann die Goldmedaille um den Hals hängen, nachdem er sich in einem spannenden Kampf gegen Vereinskollege Johannes Köpf 4:3 nach Zeitablauf durchsetzt. Cornelius Köpf rundet das gute Ergebnis mit einer Bronzemedaille ab. „So viele Siege und Medaillen von unseren jungen Fechter ist eine außerordentliche Leistung mit der wir sehr zufrieden sein können. Alle haben hart gekämpft und ihr Können vorgeführt. “ so Trainer Jannis Blank.

 

Finale Zimmermann-Köpf: Frederik Zimmermann (links) kann dem Sturzangriff von Johannes Köpf gegenhalten und gewinnt nach Zeitablauf 4:3 das Finale des Jahrgangs 2007.

 

 


Hellensteincup der B‐Jugendlichen

In der B‐Jugend fand gleichzeitig der Hellensteincup statt. Durch die geringe Teilnehmerzahl wurde das Turnier gemischt durchgeführt, mit getrennter Wertung. Im Finale standen sich deswegen die zwei hsbler Mariella Tomic und Tim Jurtschak gegenüber, welches nach vielen Führungswechsel Tomic mit 10:9 für sich entscheiden kann. Somit gewinnt Mariella Tomic das Turnier und auch die Damenwertung, vor ihrer Vereinskollegin Franziska Eichhorn.


Finale Hellensteincup: Mariella Tomic (links) gewinnt gegen Tim Jurtschak in der B-Jugend

 

 

Zittel bestätigt gute Leistungen

13. Platz unter 133 Fechterinnen beim Juniorenweltcup in Dijon (F).

Luxemburg, Bratislava und dieses Wochenende beim Weltcup in Dijon: Zum dritten Mal in dieser Saison schafft es die erst 14‐jährige Alexandra Zittel (rechts) bei den Junioren das beste deutsche Ergebnis zu erzielen. Der Weltcup in Dijon, den der Deutsche Fechterbund als Testturnier nutzte, sollte nochmals der letzten Feinschliff vor Abreise zur Junioren Europameisterschaften Ende Februar in Foggia, Italien geben.

 

Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startete sie stabil in die Vorrunde, gewann gegen die Französin Solaya Chin 15:13 im 128er Tableau und schlägt im 64er Entscheid die Schweizerin Anne‐Clemence Piveteau sicher mit 15:11. Auch die Ukrainerin Anastasia Samko war im 32er Feld kein Hindernis für die Newcomerin und Zittel gewinnt 15:12. Im Einzug ums Finale der besten 8 musste sie sich aber gegen die Ungarin Kinga Dekany 15:8 geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis wird sich Zittel in den Top 70 der Welt etablieren und somit eine gute Ausgangsposition für die kommende Europameisterschaft haben. Die zwei anderen HSBler Lea Mayer und Viktoria Hilbrig, die ebenfalls bei der Junioren‐EM an den Start gehen, taten sich etwas schwer. Beide starteten ebenfalls mit 4 Siegen und 2 Niederlagen in die Direktausscheidung, wo Hilbrig allerdings direkt eine Niederlage gegen die Italienerin Agatha Grasso 15:9 hinnehmen muss und Platz 67 in Endklassement belegt. Lea Mayer gewinnt ihr erstes K.O.‐Gefecht gegen Estin Andra Talen 15:13, die Polin Barbara Brych stoppte sie allerdings im 64er K.O. mit 15:10 und Mayer erreicht Platz 40. Vanessa Heinz schaffte nur einen Sieg in der Vorrunde und belegt Platz 112.

„Alexandra Zittel hat wieder gezeigt, dass sie vorne mitmischen kann. Sie zeigt den älteren Jahrgängen, wie man mit einer gewissen Lockerheit Gefechte für sich entscheiden kann. Dies stimmt uns natürlich positiv jetzt mit Blick auf die Europameisterschaften. Bei Mayer und Hilbrig ist eine klare Nervosität zu erkennen. Sie müssen lernen, besser mit Druck umgehen zu können“ so Landestrainer Hans‐Jürgen Hauch.

 

Hoffnungsschimmer in der Mannschaft.

Am Sonntag gingen die 3 HSBler Zittel, Hilbrig und Mayer zusammen mit Lisa‐Maria Loehr aus Solingen beim Mannschaftswettkampf an den Start. In einem spannenden Gefecht konnte das Quartett im 16er K.O. die Ukrainer mit 45:43 besiegen und stand somit zum ersten Mal in dieser Saison im Viertelfinale eines Mannschaftsweltcups. Diesen Sieg hatte in der Mannschaft für Selbstvertrauen gesorgt, sodass man gegen die Nummer 3 der Welt einen weiteren Sieg haben wollte. Allerdings geriet die Mannschaft in den ersten Gefechten sehr schnell in Rückstand, lag nach den ersten 5 Gefechten mit 8 Treffern hinten, bevor Lea Mayer im 6. Gefecht wieder 5 Treffer aufholen konnte und Lisa‐Maria Löhr im 8. Gefecht sogar einen Treffer Führung herausarbeiten konnte. Doch leider schaffte es nicht, diese Führung zu halten und die deutsche Equipe verlor 43:44 im Sudden Death. In den Platzierungsgefechten folgte mit 43:45 eine knappe Niederlage gegen die Schweiz, konnte aber dann noch gegen die starken Esten mit 45:40 gewinnen und belegt im Endklassement Platz 7.

Birgitta Schadhauser

Gaumeisterschaft des Turngau Ostwürttemberg

7 x Gold bei den Gaumeisterschaften RSG

Am Sonntag, 17.02.2019 fanden in Schwäbisch Gmünd die Gaumeisterschaften RSG (Rhythmische Sportgymnastik) statt. 

Obwohl die Vorbereitungszeit für den Wettkampf für die Heidenheimer Gymnastinnen nur wenige Wochen waren, gewann die Gruppe in der Kinderleistungsklasse (KLK bis 8) mit 16,95 Punkten deutlich vor der Gruppe des TV Wetzgau (11,30 Punkte). Die Gymnastinnen Emma Müller, Gloria Fetzer, Kyla Waweru, Eriola Rrahmani, Mayla Hase und Aleksandra Stadler freuten sich sehr über den Gruppensieg und die Goldmedaillen. 

 

Bild von vorne nach hinten: Kyla Waweru, Mayla Hase, Gloria Fetzer, Emma Müller, Eriola Rrahmani

 

Stella Güntner eine Klasse für sich

Stella Güntner startet als einzige im Turngau Ostwürttemberg in der höchsten Schülerleistungsklasse und wurde mit 29,15 Punkten im Dreikampf Gaumeisterin. Sie nutzte die Gaumeisterschaft um sich auf die Württembergischen und Baden-Württembergischen Meisterschaften, so wie dem Bundesfinale vorzubereiten. Mit nur 1,10 Punkten lag sie im direkten Vergleich zur Gymnastin aus Tübingen zurück und lediglich 0,25 Punkte hinter der Gymnastin vom LLZ Schmiden. Sie bekam für Ihre Übung ohne Handgerät 10,95 Punkte, für Seil 9,40 Punkte und Keulen 8,80 Punkte.

Bild: Stella Güntner

Vereine Württembergische Meisterschaften U16 Halle - vom 14.02.2019, 09:13
Matthias Willer

Württemberg Meisterschaften U16 Halle

Bei den Württembergischen Hallenmeisterschaften der U16 in der Ulmer Messehalle wussten Athleten der LG Brenztal und der TSG Schnaitheim durchaus zu gefallen und schrammten teilweise nur ganz knapp am Podest vorbei.

Gleich dreimal im Einsatz bei der M14 war der Brenztäler Pascal Sieburg. Nach 10,03 sec und Rang 5 im Vorlauf sprintete er über die 60 m Hürden im Endlauf auf die neue Bestleistung von exakt 10 Sekunden und belegte damit einen tollen 4. Rang. Als Neunter überquerte Sieburg beim Hochsprung 1,45 m und im 60 m Vorlauf erreichte er als Dritter 8,14 sec.

Max Reiher (TSG Schnaitheim) zeigte bei den Meisterschaften einmal mehr seine Klasse im Hochsprung. Er verbesserte seine persönliche Bestleistung auf 1,72 m und belegte einen hervorragenden 5. Platz bei den M15.

Ebenfalls dreimal qualifizierte sich die 14jährige Leonie Gehrandt (LG B) für die Meisterschaften. Ihre beste Leistung zeigte sie beim Fünfersprunglauf mit starken 14,88 m und Rang 7. Nach Schwierigkeiten mit dem Absprung blieb sie im Weitsprung mit 4,39 m und Rang 12 etwas unter ihren Möglichkeiten. Ganz knapp scheiterte die Gerstettenerin am 60 m-Hürdenfinale; ihren Vorlauf beendete sie nach 10,21 sec.

In der AK W15 steigerte Jule Banzhaf (LG B) ihre Bestleistung mit der Kugel auf erstklassige 11,72 m; gerade mal 11 cm fehlten der Fünften auf Bronze. Elena Hahn (TSG Schnaitheim)  konnte an ihre Leistungen im Hochsprung anknüpfen und riss nur knapp die Höhe von 1,50 m. Sie belegte mit überquerten 1,45 m den 13. Platz.

 

Foto: Max Reiher, TSG Schnaitheim 5. Platz bei den Württembergischen Hallenmeisterschaften im Hochsprung

Vereine Turnier in Krakau - vom 14.02.2019, 09:10
Lis Rottler-Fautsch

Gernot Kummer bester Deutscher 

Platz 116 unter 196 Teilnehmer bei European Cadet Circuit in Krakau.

Am Wochenende stand für die zweite Garde der deutschen Kadetten in Krakau das European Cadet Circuit auf dem Plan. Ziel des deutschen Fechterbundes ist es, dem Nachwuchs erste internationale  Erfahrungen zu geben, damit diese sich fechterisch weiterentwickeln können. Nominiert waren hierfür vier Heidenheimer: Gernot Kummer, Matthew Bülau, Jannik Ritz und Max Eberhart. Alle schafften mit zwei Siegen die Vorrunde und qualifizierten sich für die Direktausscheidung. Hier konnten drei Heidenheimer ihre Auftaktgefechte im 256er K.O. gewinnen: Bülau setzte sich  mit 15:10 gegen den Polen Milosz Mikolajczak durch, Eberhardt  gewinnt gegen den Italiener Paolo Tataranno 15:13 und Kummer konnte gegen den Ägypter Omar Salem einen 15:14 Sieg einfahren. Nur Jannik Ritz musste eine 15:14 Niederlage gegen den Tschechen Jan Toman hinnehmen. Im 128er Tableau war aber für alle Endstation: Eberhardt verliert deutlich gegen den Norweger Levente Bartko 15:4, Kummer zieht gegen den Ungarn Horvat Zsombor 9:15 den Kürzeren und Bülau verliert gegen den Franzosen Alban Diane 15:10. 

„Es war eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs sich mal international zu zeigen. Die Vorrunden waren von allen etwas wackelig, aber dafür haben sie die erste Direktausscheidung Teil sehr souverän durchgezogen.  Nur kommen dann leider direkt zu starke Gegner im 128er Tableau, mit denen wir noch nicht mithalten können. Vor allem unser Jüngster Matthew Bülau hat mit seinen 13 Jahren hier ein gutes Bild von sich abgegeben. Außerdem zählten alle vier Heidenheimer zu den besten Deutschen im Feld. Das stimmt positiv mit Blick in die Zukunft. “so ein zufriedener Nachwuchstrainer Jannis Blank.

 

Foto: Trainer Jannis Blank, Jannik Ritz, Max Eberhardt und Gernot Kummer. (privat)

Vereine Baden-Württembergische Crossmeisterschaften - vom 14.02.2019, 09:05
Matthias Willer

Baden-Württembergische Crossmeisterschaften

Ein 1. Höhepunkt in der noch jungen Saison war für 9 Athleten der LG Brenztal die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Crosslauf im badischen Stockach. Die für die Zuschauer gut einzusehende Wiesenstrecke hatte es in sich; sehr unebene Passagen und teils giftige Anstiege forderten alles ab von den Athleten.

Den Anfang machten die Schülerinnen U16 über 2,3 km. Bei den W14 lief Leila Jung ein couragiertes Rennen und fing auf der langen Zielgerade noch eine Läuferin ab. Lohn war ein guter  9. Platz nach 10:01,7 min. Wacker hielt sich nach gerade überstandener Krankheit Yade Walcz als 16. in 10:57,4 min. In einem ganz starken Teilnehmerfeld der W15 zeigte Mona Mateos Romero, dass sie sich im Gelände sichtlich wohlfühlt. Nach 10:01,1 min kam sie auf den 13. Rang. In der Mannschaftswertung belegten diese  drei  Brenztälerinnen den 5. Platz.

Bei der männliche Jugend U18 vertrat Denis Hirsch die Farben der LG. Bei seinem 1. Crosslauf auf Landesebene verkaufte er sich sehr gut über harte 3,8 km. Nach 15:09,1 min beendete er sein Rennen auf dem 20. Platz. Der ebenfalls noch der U18 angehörende Reto Haas opferte sich für die Mannschaft der U20 und machte hier über 4,5 km ein tolles Rennen. Als guter 17. benötigte er 17:49,7 min. Auf den Rängen 22 und 26 folgten seine aufopferungsvoll kämpfenden Kameraden Lucas Kluge (19:04,2 min) und Tobias Eberhardt (19:57,0 min).  Als Vierter der Mannschaftswertung lag das Trio nicht weit entfernt von Bronze.

Verlass ist einmal mehr auf die Seniorinnen der LG über 3,1 km. Bei ihrem 1. Crosslauf überhaupt gefiel Laura Rembold in der AK W50 als Fünfte in 13:51,9 min. Der Platz auf dem Podest ist für Ute Fetzer (W55) schon Routine.  Als Dritte holte sie nach 14:29,9 min diesmal die einzige Medaille ins Brenztal.

 

Foto: Start der WU16 bei den BaWü Crossmeisterschaften in Stockach, Mitte: verdeckte Nr. 108 Mona Mateos Romero; 109 Yade Walcz und 107 Leila Jung (LG Brenztal)

Sportereignisse Fechter unterwegs und teilweise sehr erfolgreich - vom 14.02.2019, 09:00
Lis Rottler-Fautsch

Franziska Mayr und Florian Maunz werden deutsche Hochschulmeister

HSBler Franziska Mayr, Studentin der Agrarwissenschaft an der Uni Hohenheim und Florian Maunz, Student im Wirtschaftsingenieurwesen an der SRH Heidelberg waren am Wochenende erfolgreich bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg unterwegs.

Unter 59 Fechterinnen startete Franziska Mayr mit einer perfekten Vorrunde und Zwischenrunde ins Turnier und gewann nach einem Freilos im 32er K.O. im Achtelfinale gegen Ramona Baum von der Universität Gießen 15:3 und im Viertelfinale gegen Anna Wieprecht von der Universität Mainz 15:6. Im Halbfinale wurde es schon spannender: Mayr setzte sich 15:13 gegen Chiara Schmidt‐Thomée ebenfalls aus Mainz durch und konnte auch das Finale 15:14 gegen Anna Lea Engel von der Universität Freiburg für sich entscheiden.

 

Bilder: Franziska Mayr und Florian Maunz bei den deutschen Hochschulmeisterschaften (li)

Jubel bei Franziska Mayr beim 15:14 Sieg im Finale (re.)

 

Auch Florian Maunz ging unter 64 Fechter an den Start und zeigte sein Können schon in der Vorrunde, musste in der Zwischenrunde aber drei Niederlagen hinnehmen. In der Direktausscheidung war er aber nicht zu stoppen: Mit klaren Siegen über Philip Letixerant (Uni Köln) im 64er Tableau und Marius Fink (Uni Stuttgart) im 32er Tableau konnte auch Peter Bitsch (TU Darmstadt) , Mannschaftsjuniorenweltmeister von 2015, ihn im 16er Viertelfinale nicht stoppen und Maunz setzte sich mit 15:9 durch. Im Finale der Besten 8 gewann er gegen den Berliner Fabian Konrath 15:11 und auch Vorjahressieger Robert Schmier (Uni Heidelberg) schlug er im Halbfinale 15:11. Das Finale war dann auch deutlich: Maunz schlug Dirk Riedinger (Uni Mainz) souverän 15:6 und konnte sich über den Titel des deutschen Hochschulmeisters freuen.

 

 

Kein Glück in Vancouver

Niklas Multerer scheidet in der Vorrunde aus, Stephan Rein verliert erste Direktausscheidung.

Kein Glück kannten die zwei hsb‐Fechter Niklas Multerer und Stephan Rein am Wochenende beim Weltcup in Vancouver (CAN). Multerer konnte sich in der Vorrunde nur einen Sieg sichern, qualifizierte sich nicht für die Direktausscheidung und musste sich mit Platz 180 unter 196 Teilnehmern begnügen. Auch Stephan Rein tat sich der Vorrunde schwer, konnte sich aber noch mit zwei Siegen und vier Niederlagen für das 128er Tableau qualifizieren, wo er den Kanadier John Wright 15:10 schlug. Im 64er Vortableau musste er sich aber gegen den Franzosen Luigi Middleton 15:11 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 90.

 

Mannschaft belegt Platz 7

Sonntags im Mannschaftsbewerb zeigten die Beiden dann aber eine bessere Leistung. Im 32er

Tableau stand die deutsche Equipe in der Besetzung Lukas Bellmann, Marco Brinkmann (beide Leverkusen) Stephan Rein und Niklas Multerer der polnischen Nationalmannschaft gegenüber, wo sie mit 45:39 als Sieger von der Planche gingen. Im 16er K.O standen sie dem amtierendem Mannschaftsweltmeister Schweiz gegenüber. Deutschland war hier klar Außenseiter, konnte sich aber durch einen hervorragenden Kampfgeist deutlich mit 45:34 durchsetzen. Gegen Israel im Viertelfinale lag die Mannschaft von Anfang an leicht in Rückstand, den man bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnte und man mit 39:45 den Kürzeren zog. In den Platzierungsgefechten verloren sie anschließend gegen die Ukraine 37:45, konnten aber noch einen Sieg gegen die Tschechen einfahren und landeten somit im Endklassement auf Platz 7.

Foto von Manky Team Bizzi FIE

Vancouver: Niklas Multerer, Nationaltrainer Mario Böttcher und Fechter Stephan Rein freuen sich über einen Sieg gegen Weltmeister Schweiz.

 

 

Fautsch 60. in Barcelona

Der Weltcup in Barcelona gilt im Damendegen, als der Größte im Weltcupzirkus. So war es auch nicht verwunderlich, dass 282 Fechterinnen am Wochenende, um die ‚Trophäe der Stadt Barcelona‘ kämpften. Mit dabei 5 hsb‐Damen: Anna Hornischer, Vanessa Riedmüller, Sophia Weitbrecht, Anna Jonas und Lis Fautsch. Alle fünf starteten auch gut in den Wettkampf, schafften souverän die Vorrunde und zeigten ihre Ambitionen im 256er K.O.: Hornischer gewann gegen Cheryl De Jong aus Holland 15:11, Riedmüller siegte gegen die Tschechin Katerina Doskova 15:13, Jonas gewann deutlich gegen die Kanadierin Sze 15:5 und Fautsch setzte sich gegen die Schweizerin Solari 15:13 durch. Weitbrecht hatte dank einer sehr guten Vorrunde ein Freilos. Doch im zweiten Gefecht der Direktausscheidung mussten 4 hsbler die Segel streichen. Anna Hornischer verlor deutlich gegen die Rumänin Amalia Tataran 15:6, Jonas gegen die Italienerin Guilia Rizzi 15:7 und Weitbrecht gegen die Ungarische Meisterin Eszter Muhari 15: 12 und Riedmüller musste sich äußerst knapp 15:14 gegen die Ukrainerin Ksenia Pantelyeyeva geschlagen geben, die vor 2 Wochen noch zweite beim Grand Prix in Doha wurde. Nur Fautsch konnte noch die Chance auf den Einzug in den zweiten Wettkampftag wahren, indem sie gegen die Tschechin Katerina Saligerova 15:12 gewann. Um diesen zu erreichen musste noch einen Sieg gegen die Italienerin Roberta Marzani her. Im ersten Drittel konnte sich Fautsch früh mit 2 Treffern absetzten, doch Marzani schaffte im zweiten Drittel das Gefecht mit 8:9 zu drehen bevor Fautsch dann wieder mit 14:10 in Führung ging. Marzani ging nochmal volles Risiko kam in der letzten Minute auf 14:12 heran, doch Fautsch behielt die Nerven und konnte dank eines Doppeltreffer das Gefecht mit 15:13 für sich entscheiden. Am zweiten Wettkampftag wurde Fautsch der amtierenden Europameisterin Katherina Lehis, Nummer 8 der Welt zugelost. Nach einer Passivitätsgelben Karte ging das erste Drittel mit einem Trefferstand von 3:3 ausgeglichen zu Ende. Im zweiten Drittel konnte Lehis durch zwei gute Konteraktionen mit 5:3 in Führung gehen. Fautsch musste schließlich das Gefecht aktiver gestalten, um nicht mit Passivitätsrot und einem Treffer bestraft zu werden und Lehis nutzte diesen Vorteil für sich aus und gewann das Gefecht souverän mit 15:4. „ Ich bin sehr zufrieden mit meinem Auftritt hier in Barcelona. Es war ein sehr harter erster Wettkampftag. Wir begannen die Vorrunde morgens um 9:30 und das letzte K.O. Gefecht fand um 19:30 Uhr statt. Das geht schon an die Substanz. Ich konnte trotzdem bis zu meinem letzten Gefecht die Konzentration oben halten. Da haben die 16 Besten der Welt schon einen Vorteil, dass sie direkt für das 64er Feld gesetzt sind und noch etwas frischer sind. Lehis war mir heute einfach überlegen. Ich musste Risiko gehen und sie konnte das eiskalt ausnutzen. Da merkt man, dass dies eine Weltspitzenfechterin ist.“ so das Resümee von Fautsch.

„ Natürlich ist es unser Ziel, von der U23‐Garde welche ins 64er Feld zu bekommen, das haben wir leider nicht erreicht. Doch ich muss sagen, dass die Mädchen Kampfgeist gezeigt haben und sehr diszipliniert gefochten haben. Für Fautsch ist es das dritte Top 64 Resultat bei drei Weltcups in diesem Jahr. Das zeigt eine gute Konstanz und darauf kann man aufbauen“ so hsb Trainer Hans‐ Jürgen Hauch. In zwei Wochen steht für das Damendegen Team das deutsche Ranglistenturnier in Mannheim an, wo sie sich für die Quote für den Grand Prix in Budapest Anfang März qualifizieren müssen.

Die Platzierungen (unter 282 Fechterinnen) :

60. Lis Fautsch

113. Sophia Weitbrecht

 

Foto von der Real Federación Española de Esgrima: BCN-Fautsch mit Trainer Hauch, BCN-Fautsch gegen Europameisterin Lehis (li.)

Bild re.: Von vorne nach hinten: Vanessa Riedmüller, Lis Fautsch, Anna Jonas, Sophia Weitbrecht und Anna Hornischer im Olympiagelände vor der olympischen Fackel von 1992.

Foto von Eva Pavia (FIE-Team Bizzi): BCN-Fautsch gegen Italienerin Marzani.

Vereine Turniere in Frankfurt und Bratislava - vom 05.02.2019, 14:58
Lis Rottler-Fautsch

 

Bülau setzt Ausrufezeichen

Matthew Bülau gewinnt Allstar Challenge der B‐Jugend in Frankfurt. Mariella Tomic landet im Damendegen auf Platz 3. Ein perfektes Wochenende erwischte der 14‐Jährige Matthew Bülau beim deutschen Ranglisten Turnier in Frankfurt. Schon in der Vorrunde zeigte er mit einer makellosen Bilanz seine Ambitionen auf den Turniersieg und in der Zwischenrunde ließ Bülau sogar nur drei Gegentreffer zu. Mit souveränen Siegen schaffte er es bis ins Finale der letzten 8, wo er gegen den Quernheimer Jean‐Luc Büker 10:5 gewinnt und auch im Halbfinale ließ der HSBler nichts anbrennen und gewinnt ebenfalls 10:5 gegen Dennis Plischke vom Fechtclub Radebeul. Selbst das Finale wurde gegen die Lorhausener Nick Morlang zur klaren Sache und Bülau gewinnt 10:4. Auch Horant Kummer konnte mit seinem 11. Platz unter 109 Konkurrenten überzeugen. Er musste sich im Achtelfinale äußerst knapp gegen Morlang 9:10 geschlagen geben.

„Matthew hat heute eine sehr starke Leistung gezeigt. Schon beim Aufwärmen hat man gesehen, dass er diszipliniert und konzentriert ist. Er wollte diesen Turniersieg unbedingt und er hat ihn sich definitiv verdient. Auch Horant Kummer hat heute gezeigt, dass er vorne mitmischen kann, es waren gegen Morlang allerdings taktische und technische Fehler zu erkennen. “ so der Trainer Wilhelm Ewert. Beide zeigten jedenfalls, dass sie bei den deutschen Meisterschaften der B‐Jugend, die dieses Jahr am 25. Mai in Heidenheim stattfinden, Titelanwärter sind.

Auch im Damendegen konnte der HSB eine Medaille sichern. Mariella Tomic schafft es ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten bis ins Finale der Besten 8, wo sie einen knappen Sieg gegen Charlotte Marx vom Fechterring Hochwald einfuhr. Erst die Brasilianerin Ginevra Giordano stoppte sie im Halbfinale 7:10. Die Bronzemedaille sicherte sie sich aber mit einem Sieg gegen die Leverkusenerin Laura Amian 10:9 unter wurde damit beste Deutsche. Franziska Eichhorn beendet das Turnier auf Platz 24 unter 61 Fechterinnen.

„Mariella hat von Anfang an sehr gut gefochten heute, nur leider etwas unglücklich im Halbfinale verloren. Trotzdem konnte sie sich nochmals im Kampf um Bronze motivieren und diese dann mit nach Hause bringen. Auch Franziska Eichhorn kann in ihrem ersten B‐Jugend Jahr zufrieden sein mit ihrem 24. Platz“ so Trainer Piotr Sozanski.

 

Zittel beste Deutsche

Platz 28 beim Junioren Weltcup in Bratislava unter 207 Fechterinnen. Nach dem 16. Platz beim Weltcup in Luxemburg im November konnte Alexandra Zittel wieder eine sehr gute Leistung beim Weltcup in Bratislava aufzeigen. Mit 3 Siegen und 3 Niederlagen startete die 15‐jährige ins 256er Tableau und ließ der Tschechin Anna Spatenkova mit 15:3 keine Chance. Im 128er Tableau, gewann sie gegen die Litauerin Olivija Masalo knapp mit 15:14 und im 64er Tableau kam sie gegen die Nummer 99 der Juniorenweltrangliste Conrad Alice aus Frankreich und behielt nach einer grandiosen Aufholjagd mit 15:13 die Oberhand. Im 32er Tableau musste Zittel sich aber gegen die Französin Jade Sersot mit 15:8 geschlagen geben, doch die noch bei der B‐Jugend startberechtigte Fechterin konnte sich trotzdem mit Platz 28 über die beste deutsche Platzierung freuen. „Ich ging recht nervös ins Turnier rein, aber nach der Vorrunde fand ich die Sicherheit wieder. Das erste Gefecht war dann auch sehr frei und locker, sodass ich beim Zweiten mit viel Selbstvertrauen fechten konnte und dann auch den entscheidenden Treffer setzen konnte. Gegen die Französin Conrad schaffte ich es einen 7:12 Rückstand in ein 15:13 Sieg umzuwandeln, nur war dann leider die Luft weg für die nächste Französin.“ so eine zufriedene Zittel. Dieses gute Resultat gibt Selbstvertrauen vor den letzten Vorbereitungen für die Europameisterschaften der Junioren im italienischen Foggia Ende Februar. Die beiden anderen HSBler Lea Mayer und Viktoria Hilbrig, die ebenfalls für die EM qualifiziert sind, blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mayer schaffte es auf Platz 71, Hilbrig wurde nur 144. Franziska Mayr wird 115, gewinnt das erste Direktausscheidungsgefecht gegen die Türkin La Erman 15:5, musste aber eine deutliche Niederlage gegen die Italienerin Allessandra Bozza mit 15:5 hinnehmen. Auch für Carolin Teuber war eine Italienerin im 128er Tableau eine zu große Hürde: Sie musste sich gegen die Nummer 1 der Juniorenweltrangliste Frederica Isola 15:7 geschlagen geben und Vanessa Heinz verlor das interne deutsche Duell gegen die Frankfurterin Helena Lentz mit 15:10 und endet auf Platz 138.

Sonntags standen die EM‐Fahrerinnen gemeinsam mit Lisa Maria Löhr aus Solingen für den Mannschaftsweltcup auf der Planche. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte im 32er Tableau ein Sieg gegen Spanien eingefahren werden. Gegen Frankreich wurde der Druck aber grösser und die jungen Fechterinnen mussten sich gegen die équipe tricolore 45:31 geschlagen geben. Doch sie zeigten Stärke, indem sie einen 45:37 Sieg gegen die starken Rumänen einfuhren. Auch gegen die Ungarn konnte die deutsche Mannschaft lange mithalten, lag vor dem letzten Gefecht noch mit 39:37 in Führung, musste sich aber dann 45:43 geschlagen geben. Nach einer weiteren Niederlage gegen Estland stand im Endklassement Platz 12 fest. „Leider konnten heute die gegnerischen Fehler nicht genug ausgenutzt werden. Die Fechterinnen waren insgesamt nicht konzentriert genug. Daran müssen wir bis zur EM noch arbeiten“ so der HSB Trainer Hans‐Jürgen Hauch.

 

 

Fotos: Matthew Bülau (von Victoria Schenkengel) und Alexandra Zittel (Lis Fautsch) , sowie Lea Mayer im Gefecht gegen die Estin Carolin Loit (Philipp Stein) .

Sportereignisse Erfolge bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften - vom 30.01.2019, 11:54
Achim Vogel

Dreimal Bronze bei den BaWü der U20

Der Sindelfinger Glaspalast war in diesem Jahr der Austragungsort der Baden- Württembergischen Leichtathletikmeisterschaften der Aktiven und U20. Malaika Mihambo, die aktuelle Weitsprung Europameisterin, war für die LG Kurpfalz ebenfalls am Start. Mit drei Bronzemedaillen in der Altersklasse U20 durften die beiden hsb/ LG Staufen Vertreter Fenja Buchgraber und Stephan Blickle sehr glücklich nach Hause fahren.

Stephan Blickle fühlte sich vor Wettkampfbeginn nicht ganz fit. Er kämpfte sich jedoch in den Wettkampf hinein und so war er am Ende mit Rang 3. und einer Weite von 6,63 m doch ganz zufrieden. Der anschließende 60 m Vorlauf war mit 7,27 Sekunden auch wieder auf einem guten Niveau. Direkt nach den Zeitläufen war Stephan Blickle mit einem Q für das Finale gesetzt. Da er und ein weiterer Sprinter mit 7,27 Sekunden die gleiche Vorlaufzeit erzielten, gab es nachträglich noch eine Korrektur und Stephan wurde als Neunter gewertet und verpasste das Finale somit unglücklich.

Fenja Buchgraber hatte in ihrem Sprint über die 60 Meter Distanz leider nicht den besten Start und konnte sich somit nicht für das Finale qualifizieren (8,33 Sekunden). Viel besser lief es für sie dann ein paar Stunden später. Am späten Nachmittag standen die 4x200 Meter Staffelentscheidungen an und Fenja konnte sich im Team mit der LG Staufen Staffel einen ausgezeichneten 3. Platz (1:45,43 sec) erkämpfen.

Die gleiche Platzierung erreichte die männliche U20 Staffel der LG Staufen, in der Stephan Blickle als Schlussläufer nominiert war. In einer Zeit von 1:34,42 sec. erreichten die vier Jungs zudem die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften, die in diesem Jahr ebenfalls in Sindelfingen ausgetragen werden.

 

Bildunterschrift: Stephan Blickle bei seinem 6,63 Meter Satz zu Bronze (Quelle: privat)

 

LG Brenztal erfolgreich bei den BaWüs

 

Austragungsort der Baden- Württembergischen Leichtathletikmeisterschaften der U16 war in diesem Jahr ebenfalls der Sindelfinger Glaspalast. 

 

Aus dem Kreis waren gleich mehrere Athleten der LG Brenztal am Start. In der Altersklasse W15 erreichte Mona Mateos Romero Platz 18 über 800m in 2:38,65 min, zog dabei ihren Endspurt zu spät an, sonst hätte sie noch ein paar Plätze weiter nach vorne kommen können.

 

In der W14 überzeugte Vereinskollegin Leila Jung. Sie belegte am Ende Rang 10 über die 800m Distanz in 2:35,27 min. Dabei konnte sie das von ihr taktisch sehr gute Rennen gleichmäßig gestalten.

 

In der AK M14 wurde Mario Neubauer in seinem 800m Rennen gute 13. Dabei konnte er mit 2:34,74 min eine neue Bestzeit erzielen.

 

Trainer Matthias Willer war mit den gezeigten Leistungen seiner Athleten sehr zufrieden und freut sich bereits auf weitere anstehende Wettkämpfe.

 

 

Bildunterschrift: Mona Romero bei ihrem Lauf über die 800 Meter Distanz (Quelle: privat).

Vereine Fechten: U23-Turnier in Italien - vom 30.01.2019, 10:32
Lis Rottler-Fautsch

U23 European Circuit in Busto Arzisio (ITA) - Anna Jonas auf Platz 10

Am Wochenende war die U23 Delegation des hsb in Italien im Einsatz. Während es für Anna Jonas und Vanessa Riedmüller im Damendegen um wertvolle Punkt für die Europäische Rangliste ging, waren im Herrendegen Henri Zimmermann, Jakob Blum und Lukas Fendt am Start um Erfahrung zu sammeln.  So konnte Henri Zimmermann mit 3 Siegen und die Niederlagen sich für die nächste Runde qualifizieren, während Blum und Fendt jeweils mit einem Sieg ausschieden.  Im 128er Tableau verlor Zimmermann 15:8 gegen den Italiener Gianfilippo Dinucci 15:8 und wurde 107 unter 177 Konkurrenten.

Die Damen starteten besser ins Turnier. Beide sicherten sich 5 Siege gegenüber einer einzigen Niederlage. Nach einem Freilos im 128er Tableau gewann Anna Jonas gegen die Italienerin Agata Grasso 15:9. Riedmüller verlor nach einem Freilos im 128er gegen die Italienerin Valentini Lattanzi 15:14 und musste sich mit Platz 38 zufrieden  geben. Genau diese Italienerin hatte danach dann in der Runde der Besten 32 Anna Jonas vor sich stehen und konnte das Gefecht 15:14 für sich entscheiden. Im Einzug ums Finale der Besten 8 verlor sie gegen die Kroatin Paula Jukic 15:8 und konnte sich über Platz 10 im Gesamtklassement freuen.

Foto privat: Links Anna Jonas, rechts Vanessa Riedmüller

Sportereignisse Fechten: Multerer schlägt Olympiasieger - vom 29.01.2019, 17:49
Lis Rottler-Fautsch

Multerer schlägt Olympiasieger

Platz 32 beim Grand Prix in Doha (QAT). Rein und Fautsch in den Top 64.

4 Degenfechter schickte der hsb dieses Wochenende in die Wüste: Niklas Multerer, Stephan Rein im Herrendegen sowie Anna Hornischer und Lis Fautsch im Damendegen gingen beim Grand Prix in Doha  an den Start. Hier gelang Niklas Multerer etwas ganz Besonderes: Er schaffte einen Sieg im 64er Tableau gegen kein geringeren als Olympiasieger von 2012, Nummer 3 der Welt, Ruben Limardo Gascon  aus Venezuela. Dabei startete Multerer alles andere als gut ins Turnier. Mit nur 2 Siegen in der Vorrunde aber dank eines guten Indexes schaffte er den Aufstieg in die Direktausscheidung. Im 128er K.O. stand er dem Kasachen Elmir Alimzhanov, Nummer 69 der Welt gegenüber. Multerer konnte im ersten Drittel eine 5-Treffer Führung herausarbeiten, ließ es aber nochmals spannend werden mit 13:13, um aber die entscheidenden zwei Treffer danach zu setzen. Im 64er Vortableau gewann er gegen seinen deutschen Teamkollegen aus Leverkusen Fabian Herzberg deutlich 15:9 und konnte sich somit für den zweiten Wettkampftag qualifizieren.   Ohne Druck ging er somit gegen Limardo Gascon ins Gefecht,  wusste, dass er nichts zu verlieren hat. Limardo fechtete von Anfang an druckvoll, konnte mit 5:2 in Führung gehen, doch Multerer kämpfte sich wieder heran und setzte sich im Sudden Death 11:10 durch. In der 32er Direktausscheidung stand er dem Amerikaner Jacob Hoyle, Nummer 15 der Welt, gegenüber. Beide Fechter schenkten sich nichts, sodass es zum ständigen Führungswechsel kam. 20 Sekunden vor Schluss führte der Amerikaner noch mit 9:11, Multerer konnte wieder gleichziehen aber der Amerikaner ging wieder mit 2 Treffern in Führung  und Multerer blieb nach dem Anschlusstreffer keine Zeit mehr  den Ausgleichstreffer  zu setzen und musste eine 14:13 Niederlage akzeptieren. „Endlich erreichte ich mal wieder eine vordere Platzierung bei einem Grand Prix. Nachdem die Runde nicht so gut lief, habe ich vier ordentliche Gefechte auf 15 absolviert und bin somit mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich nun bei den nächsten Wettkämpfen daran anknüpfen kann“ so das Fazit von Niklas Multerer.

Stephan Rein konnte seinerseits 3 Siege in der Vorrunde vorzeigen und schaffte es mit souveränen Siegen gegen Lee aus Korea 15:5 und gegen die Nummer 5 der Juniorenweltrangliste Arthur Philippe mit 15:11 ins 64er Feld. Dort wartete der Weltmeister von 2010 und 2013 Nikolai Novosjolov aus Estland. Rein geriet schnell in Rückstand, den der erfahrene Este ganz für sich ausnutzte und das Gefecht 15:6 für sich entschied. Im Endklassement erreicht Rein Platz 57.

Bei den Damen schaffte Lis Fautsch den Sprung ins 64er Feld. Nach 3 Siegen und 3 Niederlagen in der Runde gewann sie souverän gegen die Chinesin Ding Dong 15:9 und konnte sich in einem spannenden Gefecht gegen die französische Juniorenweltmeisterin von 2017 Aliya Luty mit 14:13 durchsetzen. Im 64er Tableau stand sie der nächsten Französin gegenüber: Die  Nummer 9 der Welt Aurianne Mallo. Nach einem 5:2 Rückstand kam Fautsch nochmals auf 7:8 im zweiten Drittel heran, konnte aber die Lücke nicht mehr schließen und musste sich mit 14:12 nach Zeitablauf geschlagen geben und beendete das Turnier auf Platz 60. Anna Hornischer schaffte ebenfalls 3 Siege in der Vorrunde, verlor aber ihr erstes Gefecht in der Direktausscheidung äußerst knapp mit  15:14 gegen die Hong Kong Chinesin Kayleen Hsieh und wurde 107 unter 164 Konkurrenten.

 

Bilder: links Liz Rottler-Fautsch, rechts Stephan Rein

Bild: Niklas Multerer

 

Die Fotos sind von Eva Pavia / FIE Bizzi Team. Die zwei Gruppenfotos sind privat.

Sportereignisse Fechten - A-Jugend Ranglistenturnier - vom 29.01.2019, 17:40
Lis Rottler-Fautsch

Ranglisten Turnier der Interessengemeinschaft Baden - Württemberg der A-Jugend

Beim Ranligsten Turnier der A-jugend in Backnang konnte der hsb den Mannschaftsbewerb im Damendegen und im Herrendegen für sich entscheiden. Vince Vogel, Felix Ritz, Horant Kummer und Jannik Nothelfer setzten sich im Finale gegen den TV Augsburg mit 45:32 durch. Bei den Mädchen waren es Guilia Albrecht, Carolina Alves De Lima, Alexandra und Alla Zittel die sich ebenfalls gegen den TV Augbsurg im Finale mit 45:20 durchsetzten. Im Einzel schaffte es Carolina Alves de Lima auf Platz 5. Im Gefecht um eine Medaille verliert sie knapp mit 15:14 gegen Lea Sauer aus Schweinfurt. Bei den Herren erreicht Vince Vogel die beste hsb Platzierung mit Platz 10. Er musste sich im Achtelfinale gegen Benjamin Schwitzer 15:7 geschlagen geben.

Foto: Alexandra Zittel, Carolina Alves de Lima, Alla Zittel und Guilia Albrecht (privat)

Vereine Gute Platzierung für Tanzpaar Buttkus - vom 28.01.2019, 11:03
Werner Buttschardt

Tanzpaar Buttkus im Viertelfinale

Die Tanzsportabteilung des TSV Glinde in der Nähe von Hamburg ist als Ausrichter von hochklassigen Großturnieren bekannt, sodass die Deutschen Ranglistenturniere im Standardtanz der Senioren II und III, die am 19. Und 20.Januar ausgetragen wurden, sehr gut besucht waren.

Mit dabei war das S-Klasse-Tanzpaar des 1.Tanzclub Heidenheim im SVM, Birgit und Jürgen Buttkus, die in beiden Klassen startberechtigt waren, wobei das am Samstag ausgetragene Turnier der Senioren IIS eher als Testlauf zu sehen war.

Sah sich das SVM-Paar noch in der Vorrunde auf Augenhöhe mit den späteren Finalisten, mussten sie doch nach einer unerwartet schwachen Zwischenrunde die Segel streichen und lagen am Ende auf dem 45 Platz, exakt im Mittelfeld des 89 Paare starken Feldes.

Besser lief es dann am Sonntag im Turnier der Senioren IIIS, das mit 102 teilnehmenden Paaren noch stärker besetzt war und in dem es um wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste ging. Schon in den ersten beiden Runden konnten Jürgen und Birgit Buttkus Höchstwertungen einfahren und erreichten souverän das Viertelfinale mit noch 26 Paaren.    

Trotz einer Top-Leistung im Wiener Walzer verfehlte das Paar knapp den Einzug in die nächste Runde, sodass im Endklassement ein 15.Platz verbucht werden konnte.

Nach diesem sehr erfreulichen Ergebnis dürften die heimischen Tanzsportfans ebenfalls auf ihre Kosten kommen, wenn Jürgen und Birgit Buttkus beim Heimturnier um den Mergel-Pokal am 16.Februar ihr Können unter Beweis stellen werden.

Vereine Neujahrsempfang beim SV Bolheim - vom 27.01.2019, 12:44
Uwe Kessler

Ansprachen, Auftritte und Ehrungen beim Neujahrsempfang des Sportverein Bolheim

(UK) Beim Neujahrsempfang des SV Bolheim, zudem der Verein seine Mitglieder und Gäste in die Turn- und Festhalle einlud, gab es neben den Ehrungen auch wieder Auftritte der Turnabteilung. Vorstand Uwe Keßler konnte zudem wieder einige Ehrengäste in der trotz der widrigen Wetterbedingungen, sehr gut gefüllten Halle begrüßen. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohlergehen der Gäste durch die von der Gymnastikabteilung selbst gemachten Speisen wieder bestens gesorgt.

Vorstand Uwe Keßler (Bild rechts) zeigte sich sehr erfreut, dass wieder so viele Mitglieder der Einladung gefolgt sind. Außerdem konnte er die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier, als Vertreter des erkrankten Bürgermeisters Dr. Bernd Sipple, den Gemeinderat Martin Müller, den Sportkreispräsidenten Klaus-Dieter Marx, sowie die Gemeinderäte Peter Aufleger und Thilo Eckermann begrüßen. Zudem durfte er erstmals auch den Bolheimer Pfarrer Torsten Kisser willkommen heißen. Ebenso begrüßte er die zahlreichen Ehrenmitglieder und die Ehrenvorstände Erich Reichard und Max Brandner. In seiner Ansprache lies Keßler das Jahr 2018 noch einmal Revue passieren und gab auch einen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben und Veranstaltungen im Jahr 2019. Er dankte der Stadt Herbrechtingen für die Unterstützung der Vereine, den zahlreichen ehrenamtlich Tätigen in den einzelnen Abteilungen, den vielen Trainern, Betreuern und Übungsleitern, die sich Tag für Tag um die Sportlerinnen und Sportler des SV Bolheim kümmern. Besonders stolz dürfe man sein, erstmals in der über 100-jährigen Geschichte des Vereins einen Deutschen Meister in seinen Reihen zu haben. Stephan Blickle gelang dies im Leichtathletik 5-Kampf.

Die Ansprachen der Ehrengäste untermauerten die gute Verbindung zum SV Bolheim, alle sprachen dem Verein eine vorbildliche Führungsqualität und einen guten Zusammenhalt aus. Auch auf das Ehrenamt wurde explizit eingegangen, welches beim SV Bolheim in bester Vollendung gelebt werde. Großes Lob auch über die Veranstaltung selbst, unterstreicht diese doch auch das stets familiäre Vereinsleben.

       

Bilder v.l.n.r.: Ansprachen Martin Müller, Torsten Kisser und Leni Breymaier, Bild rechts unten: Ansprache Klaus-Dieter Marx

Zwischen den Ansprachen sorgten die Bolheimer Tanzmäuse unter der Leitung von Melanie Waller und Yvonne Storch mit zwei Darbietungen für Farbe und gute Unterhaltung. Dabei zeigten die kleinen Turnerinnen mit einer tollen Choreografie ihr ganzes tänzerisches Vermögen. Aber auch die Mädchen der Turnabteilung, welche von Petra Jooß geleitet werden, wussten mit ihrem tollen Auftritt  am Boden das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die Jungs der Turner („Die Bolheimer Hochstapler“) unter der Leitung von Steffen Schröm, Partick Rio, Armin Bausch und Dennis Bausch rundeten die Auftritte der Turnabteilung ab.

Eingerahmt in das abwechslungsreiche Programm waren die Ehrungen. Die Vorstände Christine Nusser und Uwe Keßler überreichten für besondere sportliche Erfolge in Einzelwettkämpfen im Jahr 2018 Urkunden und ein kleines Präsent an die Ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler. Diese waren: Renate Lutz-Brezina und Eva Fichtner (Sportkegeln), Erik Schenek, Finn Ostrowski, Lenny Gerstner, Niklas Gerstner, Sebastian Weiße, Robin Klug, Pascal Sieburg, Fabian Thoma, Leon Bausch, Florian Blickle und Stephan Blickle (alle Turnen).

Bild: Auftritt Bolheimer Tanzmäuse                                                             Bild: Auftritt Turnen Mädchen

Bild: Auftritt Turnen Jungs

Auch Mannschaften des SV Bolheim konnten im Jahr 2018 wieder Erfolge für sich verbuchen, welche eine Gutschrift für die Mannschaftskasse sowie eine Urkunde erhielten. Die erfolgreichen Mannschaften waren: Jugendturnen E und C, sowie von der Tennisabteilung die Mannschaft Damen 40 und das Doppel Andrea Schmid und Iris Schickert.

Bild: Ehrungen sportliche Erfolge

Für besondere Verdienste im SV Bolheim überreichte der Vorstand dann die Verdiensturkunden sowie die Verdienstnadeln des Vereins. Die bronzene Verdienstnadel erhielten: Ulrich Blickle und Johannes Kastler (beide Turnen) und Iris Schickert (Tennis). Die silberne Verdienstnadel bekamen Mark Barth und Marcel Kostka (beide Tischtennis), Melanie Ciupke und Christian Karrasavvidis (beide Turnen) und mit der goldenen Verdienstnadel wurden geehrt: Steffen Schröm (Turnen), Volker Reichstein und Herbert Seifried (Tennis).

Bild: Ehrungen Verdienste

Eine besondere Ehrung erfuhren 10 Damen der Gymnastikabteilung, sie erhielten aus der Hand von Abteilungsleiterin Beate Quinsz und Uwe Keßler einen Geschenkkorb. Diese Damen sind Gründungsmitglieder der Abteilung, welche ihr 40 – jähriges Bestehen feiert. Die Gründungsmitglieder sind: Aloisa Bauer, Rita Hägele, Barbara Kalb, Brigitte Kälble, Renate Kraus, Helga Mayer, Gudrun Neun, Gertrude Pfeiffenberger, Edeltraud Rüger und Margarete Werner.

Bild: Ehrungen 40 Jahre Gymnastik

In Ihrem Schlusswort bedankte sich Vorstand Christine Nusser bei allen Akteuren vor und hinter der Bühne und wünschte im Namen des SV Bolheim allen ein gutes und erfolgreiches, aber vor allem gesundes Jahr 2019.

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