Sportkreis Heidenheim e. V.
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Erste Sitzung nach dem Sportkreistag

Am 27. Juni fand die erste große Sitzung des Sportkreispräsidiums und des Sportkreisrates nach dem Sportkreistag 2016 in den Räumen unseres Partners, der AOK Ostwürttemberg, statt. Ein wichtiger Punkt auf der Agenda war das Gruppenfoto.

Bild: Präsidium und Sportkreisrat des Sportkreises Heidenheim e.V.

Sportereignisse Heidenheimer Degennachwuchs sammelt eifrig Medaillen - vom 27.06.2016, 12:29
Jochen Kassel

Bei den Württembergischen Schülermeisterschaften der Degenfechter und Degenfechterinnen zeigte der HSB-Nachwuchs wieder einmal sein Können. In den drei unterschiedlichen Schülerjahrgängen wurden insgesamt fünf der sechs möglichen Titel, sowie fünf weitere Medaillen gewonnen. Auch der Damendegenmannschaftstitel ging nach Heidenheim.

Im Fechten haben die Kleinsten zwar nicht immer das letzte Wort, aber sie setzten traditionell mit ihrem Höhepunkt, den „Württembergischen“, den Schlusspunkt der Fechtsaison. Am vergangenen Wochenende wurden in Ditzingen die besten Degenschüler und –schülerinnen in Württemberg gesucht.

Im jüngsten Schülerjahrgang (2006) bei den Herren gewann Joannes Schenkengel den Meistertitel. Im vereinsinternen Finalgefecht bezwang Joannes seinen Vereinskameraden Tim Jurtschak in einem äußerst spannenden Gefecht am Ende mit 7:6 Treffern. Knapp das Finale der besten acht Fechter verpassten Jennise Antonov und Erik Busch, die in der Endplatzierung die Ränge 10 zehn und elf belegten.

Bild: Die coolen Jüngsten im Jahrgang 2006. links: Joannes Schenkengel und Tim Jurtschak.

Im mittleren Schülerjahrgang (2005) räumten die HSB-Fechter gleich einen kompletten Medaillensatz ab. Den Meistertitel erfocht sich Horant Kummer, der im Finale Matthew Bülau mit 10:6 besiegte. Zuvor hatte Horant schon im Halbfinale Pierre-Maxime Loss mit 10:3 bezwungen, der damit auf dem Bronzeplatz landete.

Die dritte Goldmedaille bei den jungen Herren sicherte sich im älteren Jahrgang (2004) Nikita Lorenz. Nach klaren Siegen im Viertel- und Halbfinale (10:6 gegen Luca-Leon Peuker/Schwenningen und 10:3 gegen Jan Bayer/Ditzingen), bezwang Nikita auch im Finale den Böblinger Nils Steinmann souverän mit 10:5 Treffern und sicherte sich damit den Meistertitel. Ebenfalls das Finale der besten acht Fechter in diesem Jahrgang erreichte auch Benedict Schenkengel. Im Viertelfinale unterlag er Nils Henrik Pflüger (Reutlingen) mit 7:10 und belegte damt Rang acht in der Endplatzierung.

Bild: Die erfolgreichen Herrendegennachwuchsfechter im mittleren und älteren Jahrgang. Hinten v.l.: Horant Kummer, Matthew Bülau und Pierre-Maxime Loss. Vorne sitzend: Nikita Lorenz und Benedict Schenkengel.

Im mittleren Schülerjahrgang (2005) bei den Damen gewann Mariella Tomic den Meistertitel. Die Vize-Meisterschaft in dieser Altersklasse sicherte sich Emmy-Eleni Schröder.

Gold und Bronze gewannen im ältesten Schülerjahrgang (2004) Anna Lipinskaya und Alexandra Zittel. Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechterinnen in diesem Jahrgang: Carolina Alves de Lima (4.) und Aurelia Schönborn (10.).

Im Mannschaftswettbewerb der jungen Damen ging der Titel ebenfalls nach Heidenheim. Das Team des Heidenheimer Sportbundes  in der Besetzung   Anna Lipinskaya, Alexandra Zittel, Mariella Tomic und Emmy-Eleni Schröder setzte sich im Finale mit 45:42 gegen Startgemeinschaft Böblingen/Backnang durch.

Bild: Der erfolgreiche Damendegennachwuchs des HSB bei den Meisterschaften in Ditzingen: vordere Reihe (li.) Emmy-Eleni Schröder und Mariella Tomic. Hinten links stehend: Alexandra Zittel und Anna Lipinskaya.

Die für Sonntag angesetzte Mannschaftsmeistermeisterschaft im Herrendegen mußte auf Grund eines Wasserrohrbruchs in Ditzingen entfallen. Da in der Sporthalle damit kein Wasser mehr vorhanden, mußte der Veranstalter den Wettkampftag kurzfristig absagen.

Sportereignisse EM Abschluss mit durchwachsenen Ergebnissen - vom 27.06.2016, 11:08
Jochen Kassel

Mit den Plätzen sieben (Herrendegen) und elf (Damendegen) gab es zum Abschluss der Fechteuropameisterschaften in Torun (Polen) für die HSB-Fechter durchwachsene Ergebnisse in den Mannschaftswettbewerben.

Die Herrendegennationalmannschaft mit den drei HSB`lern Stephan Rein, Constantin Böhm, Niklas Multerer, sowie Fabian Herzberg (Leverkusen) startete gut mit einem 45:43 Erfolg über Tschechien in den Wettkampf. Im anschließenden Gefecht um den Einzug in das Halbfinale zeigte sich aber der amtierende Weltmeister Ukraine als zu starker Gegner und es gab eine deutliche 30:45 Niederlage. Mit dem gleichen Ergebnis ging auch das erste Platzierungsgefecht gegen Russland verloren. Im abschließenden Gefecht besiegte das deutsche Team Estland mit 45:33 und erkämpfzte sich damit noch Platz sieben unter den 19 angetretenen Nationen.

Bild: Errangen den siebten Platz im Teamwettbewerb bei der EM in Torun (POL). Die deutsche Herrendegenequipe in der Besetzung (v.l.n.r.): Constantin Böhm, Niklas Multerer, Stephan Rein (alle Heidenheimer Sportbund) und Fabian Herzberg (Leverkusen). Foto: Augusto Bizzi

„Eine gewisse Zufriedenheit über das Ergebnis ist schon da, Angesichts der Tatsache, dass Weltklassefechter wie Jörg Fiedler und Christoph Kneip aufgehört haben“, sagt Bundestrainer Didier Ollagnon nach Wettkampfende. „Von vier Kämpfen heute waren zwei Pflicht, das waren Tschechien und Estland. Die haben wir gewonnen. Gegen den Weltmeister Ukraine darf und kann man verlieren. Und gegen Russland kann man auch verlieren. Wir müssen daran arbeiten, an diese Nationen heranzukommen, die wirklich Weltklasse sind“, ergänzt er.

Den Europameistertitel gewannen die favorisierten Franzosen, die sich im Finale mit 45:40 Treffern gegen Italien durchsetzten.

Im Damendegenteamwettbewerb gingen insgesamt 15 Nationen an den Start. Die deutsche Equipe in der Besetzung Alexandra Ndolo (Leverkusen), Ricarda Multerer (Heidenheimer Sportbund), Monika Sozanska (Leipzig) und Nadine Stahlberg (Offenbach) unterlag gleich im Auftaktgefecht Ungarn deutlich mit 25:45 Treffern. In den Platzierungsgefechten gab es dann zunächst einen 45:30 Erfolg über die Niederlande. Es folgte eine 38:41 Niederlage gegen die Schweiz und im abschließenden Gefecht um Rang elf besiegte die deutsche Equipe Schweden mit 45:30.

Bild: Die deutsche Damendegenmannschaft landete zum Abschluss der Fecht-Europameisterschaften auf Rang elf. V.l.n.r.: Ricarda Multerer (Heidenheimer Sportbund), Monika Sozanska (Leipzig), Nadine Stahlberg (Offenbach) undAlexandra Ndolo (Leverkusen). Foto: Augusto Bizzi

„Natürlich haben wir mit einer besseren Platzierung gerechnet. Die Mannschaft ist im Umbruch. Aber insgesamt bin ich jetzt nicht enntäuscht im Damendegen“, so das kurze Statement des Sportdirektors Sven Ressel.

Der EM-Titel im Damendegen ging an die Mannschaft Estlands, die im Finale Frankreich mit 33:28 besiegte.  

Jochen Kassel

Mit Platz 21 im Einzelwettbewerb der Fechteuropameisterschaften im polnischen Torun lieferte HSB-Degenfechterin eine sehr ansprechende Leistung. Erst die 9:15 Niederlage gegen die Weltmeisterin der Jahre 2014 und 2015, Rossella Fiamingo (Italien), verhinderte den Sprung unter die besten 16 Teilnehmerinnen. Die „Wahlheidenheimerin“ Lis Fautsch bestätigte mit Rang 27 ebenfalls ihren Aufwärtstrend.

Die 26-jährige HSB`lerin startete im Feld der 78 Teilnehmerinnen aus 26 Nationen mit vier Siegen und zwei Niederlage in ihrer Vorrunde. Im ersten Direktausscheidungsgefecht traf Ricarda dann auf die Schweizerin Angela Krieger und besiegte diese deutlich mit 15:10 Treffern. Im Feld der letzten 32 Teilnehmerinnen bescherte dem Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr das Tableau dann die zweifache Weltmeisterin (2014, 2015) und für Italien bei den olympischen Spielen in Rio startenden Rossella Fiamingo als Gegnerin. Trotz aller Bemühungen unterlag Multerer letztlich mit 9:15 und belegte damit Rang 21 im Endklassement.

Die für Luxemburg startende „Wahlheidenheimerin“ Lis Fautsch startete mit drei Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde. Im 64er-KO besiegte sie dann Julianna Revesz (Ungarn) mit 15:12 Treffern. Im anschließenden Gefecht um den Einzug in die Runde der letzten 16 Teilnehmerinnen unterlag Fautsch nach starkem Gefecht der Ungarin Emese Szasz (u.a. Bronze bei der EM 2013 in Zagreb und Bronze bei der WM 2013 in Budapest) nur knapp mit 13:15 und belegte damit Rang 27 in der Endplatzierung.

Im rein rumänischen Finale sicherte sich abschließend Simona Ghermann mit einem 9:5 Erfolg über Ana Maria Popescu den Europameistertitel.

Die Platzierungen der weiteren deutschen Teilnehmerinnen: Monika Sozanska (Leipzig) 5. Platz, Alexandra Ndolo (Leverkusen) 14. Platz und Nadine Stahlberg (Offenbach) 34. Platz.

Sportereignisse HSB-Degenass Constantin Böhm verpasst nur knapp Medaille - vom 22.06.2016, 12:15
Jochen Kassel

HSB-Fechter Constantin Böhm belegte im Herrendegen-Einzelwettbewerb der Europameisterschaften in Torun (Polen) einen starken siebten Platz. Erst im Viertelfinale unterlag der 24-jährige dem späteren Vize-Europameister Max Heinzer (Schweiz) mit 12:15 und verpasste damit knapp die Medaille.

Bild: Lieferte bei der Fechteuropameisterschaft in Torun (Polen) eine ganz starke Leistung ab und belegte in der Endplatzierung Rang sieben: HSB-Fechter Constantin Böhm.

Böhm zeigte sich schon in seiner Vorrunde mit vier Siegen und nur einer Niederlage erfolgshungrig und besiegte dann auch im ersten Direktausscheidungsgefecht Ido Herpe (Israel) mit 15:11 Treffern. Im Feld der letzten 32 Teilnehmer besiegte der HSB`ler Dimitriy Karuschenko (Ukraine) mit 15:12 und traf damit im Gefecht um den Einzug in das Finale der besten acht Fechter auf den starken Schweizer Fabian Kauter. Auch in diesem Gefecht zeigte Böhm sein Potential, das er im Laufe der Saison schon öfters abgerufen hatte und behielt mit einem ungefährdeten 15:11 Erfolg die Oberhand. Im Gefecht um die Medaille traf der HSB-Fechter dann auf einen weiteren Schweizer: Max Heinzer (Gewinner des Heidenheimer Pokal 2015).

Böhm lieferte auch hier ein starkes Gefecht, mußte sich aber letztlich Heinzer mit 12:15 geschlagen geben und belegte damit den ganz starken siebten Rang im Endklassement der Europameisterschaften.

Die beiden weiteren Fechter des Heidenheimer Sportbundes, Stephan Rein und Niklas Multerer belegten die Ränge 20 und 29. Rein besiegte im 64er-KO zunächst Troels Christian Robl (Dänemark) mit 15:9. Anschließend unterlag er dem Esten Marno Allika mit 12:15 Treffern.   

Niklas Multerer bezwang in der ersten Direktausscheidungsrunde den Sieger der europäischen Olympiazonenentscheidung, Jiri Beran (Tschechien) mit 13:13. Anschließend unterlag Multerer dann Michele Niggeler (Schweiz) mit 12.15.

Den Europameistertitel sicherte sich im abschließenden Finale Jannick Borel (Frankreich), der Max Heinzer (Schweiz) mit 15:12 Treffern besiegte.

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