Sportkreis Heidenheim e. V.
März 2017
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031




Administration
 
Druckansicht

Neues aus dem Sportkreis

[News einreichen] [News-Archiv]
Sportereignisse Drei Meistertitel gehen nach Heidenheim - vom 28.03.2017, 15:25
Jochen Kassel

Bei den letzten württembergischen Meisterschaften (ab Saison 2017/2018 werden baden-württembergische Meisterschaften gefochten) der Aktiven im Backnang, konnten die Degenfechter und –fechterinnen des Heidenheimer Sportbundes drei von vier Meistertiteln gewinnen.

Im Einzelwettbewerb der Frauen sicherte sich Lea Mayer den Titel und beide Mannschaften gewannen die Meistertitel. Zusätzlich gab es noch zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen für die HSB Sportler.

Im Einzelwettbewerb der Damen sicherten sich die HSB-Degendamen gleich den kompletten Medaillensatz. Lea Mayer sicherte sich den Meistertitel, nachdem sie in einem spannenden Finale Anja Schünke mit 15:12 besiegte. Zuvor hatte Lea im vereinsinternen Halbfinale gegen Katrin Sommer mit 15:11 die Oberhand behalten. Im zweiten Halbfinale hatte sich sich Schünke gegen ihre Vereinskameradin Johanna Tisch knapp mit 15:14 durchgesetzt.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechterinnen: Franziska Mayr (6.), Amelie Hanschke (8.) und Lilia Carducci (12.).

Im Mannschaftswettbewerb der Damen setzte sich das HSB-Team in der Besetzung Johanna Tisch, Anja Schünke, Katrin Sommer und Lea Mayer im Finale gegen die Startgemeinschaft TSF Ditzingen/TuS Stuttgart deutlich mit 45:34 durch und errang den Meistertitel.

Bei den Herren erfocht sich im Einzelwettbewerb Florian Maunz die Bronzemedaille. Nachdem Maunz sich im Viertelfinale mit 15:14 gegen Jens Kientzle (Böblingen) durchgesetzt hatte, unterlag er im Halbfinale dem späteren Meister, Michael Flegler (Backnang), mit 13:15 Treffern.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Lucas Fendt (10.), Julian Seyd (11.), Jörn Ziegler (14.), Rudger Seidel (15.), Rainer Schünke (17.), Niklas Deißler (18.), Lucas Fröschl (26.) und Marc Sontheimer (37.).

Im Mannschaftswettbewerb der Herren trat das HSB-Team mit einem ganz jungen Team an. In der Besetzung Lucas Fendt, Julian Seyd, Rudger Seidel und Florian Maunz besiegte die HSB-Equipe im Halbfinale zunächst Ditzingen mit 43:36 und sicherte sich dann auch mit einem souveränen 45:33 Erfolg über Reutlingen den württembergischen Meistertitel.

Bild:    Erfolgreiche HSB-Fechter bei den letzten Württembergischen Meisterschaften in Backnang. Vordere Reihe v.l.n.r.: Florian Maunz, Lucas Fendt, Julian Seyd und Rudger Seidel.    Hinten v.l.n.r.: Johanna Tisch, Katrin Sommer, Anja Schünke und Lea Mayer.

Sportereignisse Riedmüller mit starkem Auftritt in Budapest - vom 27.03.2017, 16:42
Jochen Kassel

HSB-Degenjuniorin Vanessa Riedmüller lieferte mit Platz 37 beim Grand Prix-Turnier in Budapest ein starkes Ergebnis ab. Bei dem mit 198 Teilnehmerinnen aus 42 Nationen stark besetzen unterlag Riedmüller erst im Gefecht um den Einzug in das Feld der letzten 32 Teilnehmerinnen im deutschinternen Duell gegen Beate Christmann (Tauberbischofsheim) mit 7:12 Treffern.

Mit einer lupenreinen Vorrunde (sechs Siege) startete die HSB`lerin schon am ersten Wettkampftag stark in den Wettkampf und qualifizierte sich damit als Achtplatzierte nach den Vorrundenergebnissen direkt für das 64er-KO am zweiten Wettkampftag. Hier bescherte ihr das Tableau im deutschinternen Duell die aktuelle Nummer eins der deutschen Rangliste, Beate Christmann (Tauberbischofsheim), als Gegnerin. Riedmüller fand nicht in das Gefecht und mußte sich am Ende deutlich mit 7:15 geschlagen geben, durfte aber dennoch mit Platz 37 in der Endplatzierung des Grand Prix-Turniers sehr zufrieden sein.

Bild: Starker Auftritt beim Grand Prix-Turnier in Budapest (Ungarn). HSB-  Degenjuniorin Vanessa Riedmüller belegte Rang 37.

Anna Hornischer besiegte in ihrem ersten Direktausscheidungsgefecht Kelly Boone (Niederlande) mit 15:8, unterlag dann aber im Gefecht um den Einzug in das 64er-KO Shao Wenxue (China) mit 11:15 uznd beendete das Turnier auf Rang 82. Lis Fautsch siegte ebenfalls im ersten KO-Gefecht mit 15:13 über Brenda Briasco (Italien), verlor dann aber auch ihr Gefecht um den Einzug in den zweiten Wettkampftag mit 7:8 gegen Xu Nuo (China) und belegte damit Platz 94.

Alexandra Ehler scheiterte mit 7:15 an Isabell di Tella (Argentinien), genauso wie Sophia Weitbrecht mit dem gleichen Ergebnis an Vivien Varnai (Ungarn). Sie belegten damit die Ränge 97 (Ehler) und 116 (Weitbrecht).

Den Grand Prix Sieg sicherte sich Rossella Fiamingo (Italien), die im Finale deutlich mit 14:9 gegen Choi Injeong (Korea) die Oberhand behielt.

Enttäuschend lief aus Heidenheimer Sicht die Herrenkonkurrenz mit 269 Teilnehmern aus 45 Nationen. Stephan Rein und Philipp Kondring scheiterten bereits in der Vorrunde und belegten die Ränge 207 und 234. In das erste Direktausscheidungsgefechts schaffte es noch Niklas Multerer. Er unterlag dort dann Yuval Shalom Freilich (Israel) mit 5:15 Treffern und beendete das Turnier auf Platz 135.

Turniersieger des Grand Prix wurde der Koreaner Jung Jinsun. Im Finale besiegte er Kazuyasu Minobe (Japan) mit 15:9.

Jochen Kassel

Der Deutsche Fechter-Bund (DFB) hat für die vom 1. bis 10. April in Plovdiv (Bulgarien) stattfindenden Kadetten- und Juniorenweltmeisterschaften auch wieder drei Athletinnen der HSB-Fechtabteilung nominiert.

Bild:    Fechten bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv um gute Ergebnisse. Das deutsche Damendegenjuniorenteam: v.l.n.r.: Karina Mantai (Tauberbischofsheim), Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht (beide Heidenheimer Sportbund) und Kim Treudt-Gösser (Solingen).

Den Auftakt macht am 1. April die A-Jugendliche (U17) Lea Mayer im Einzelwettbewerb Damendegen. Vor Monatsfrist bei den Europameisterschaften, ebenfalls in Plovdiv, konnte Mayer mit Platz 42 im Einzel nicht zufrieden sein und strebt nun ein besseres Ergebnis an. Bei den Weltmeisterschaften 2016 in Bourges (Frankreich) belegte die HSB-Kadettinn Rang 48. Bei den Damendegenkadettinnen hat der Deutsche Fechter-Bund neben Lea Mayer noch Helena Lentz (Frankfurter TV) und Lisa-Marie Löhr (Solingen) nominiert.

Im Gegensatz zu den Europameisterschaften findet bei der WM in der Altersklasse U17 (Kadetten) kein Teamwettbewerb in den einzelnen Waffen, sondern ein Mixed-Team Wettbewerb (alle drei Waffen: Degen, Florett und Säbel) bilden gemeinsam ein Team. Wer in den jeweiligen Waffen in dieses Mixed-Team berufen wird, wird erst vor Ort nach den Einzelwettkämpfen entschieden. Dieser Wettbewerb findet dann am 4. April statt.

Am 5. April geht es dann für die Degenjuniorinnen (U20) im Einzelwettbewerb um Medaillen. Für den Heidenheimer Sportbund gehen die international bereits sehr erfahrenen Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht wieder an den Start. Bei den Europameisterschaften vor vier Wochen belegte Riiedmüller Platz 18 und Weitbrecht Rang 32.

Und am 8. April fällt dann die Entscheidung im Teamwettbewerb Damendegen. Bei der EM vor vier Wochen belegte das deutsche Damendegenjuniorenteam nur Rang acht und strebt nun eine Verbesserung der Platzierung an. Neben den beiden HSB-Fechterinnen sind auch wieder Kim Treudt-Gösser (Solingen) und Karina Mantai (Tauberbischofsheim) vom Deutschen Fechter-Bund nominiert.

„Natürlich waren die Ergebnisse vor Monatsfrist bei den Europameisterschaften nicht zum Jubeln geeignet und die zusätzliche Konkurrenz bei einer WM aus Amerika, Korea und Japan, macht es nicht einfacher“, so HSB-Abteilungsleiter, Jochen Kassel zu den Aussichten. „Aber wir wissen, dass im Fechtsport sehr vieles möglich ist und ich weis, dass unsere Fechterinnen das Potential für bessere Ergebnisse haben, wenn sie einen klaren Kopf im Wettkampf bewahren und ihr Potential abrufen können“, ergänzt Kassel abschließend.

Bisherigen Teilnahmen an Kadetten- und Junioren Weltmeisterschaften der HSB-Fechterinnen:

Vanessa Riedmüller: 2013 Porec        U17                                     23. Platz Einzel

                               2014 Plovdiv      U17                                     12. Platz  Einzel

                               2014 Plovdiv      U20 – 10. Platz im Team /  21. Platz Einzel

                               2016 Bourges    U20 –   4. Platz im Team /  20. Platz Einzel

Sophia Weitbrecht:     1. Weltmeisterschaften

Lea Mayer:                 2015 Taschkent   U17                                   39. Platz  Einzel

                                 2016 Bourges      U17                                   48. Platz  Einzel

Informationen WM in Plovdiv unter:   www.fencingplovdiv.com/world/

Sportereignisse Zehn Podiumsplätze für hsb-Degennachwuchs - vom 22.03.2017, 10:52
Jochen Kassel

Nach wie vor in guter Form präsentierte sich der Degennachwuchs des Heidenheimer Sportbundes beim  B-Jugend-Ranglisten-Turnier und Test-Turnier in den Schülerjahrgängen am vergangenen Wochenende in Ravenstein.  

Im Damendegen jüngerer B-Jugendjahrgang 2004 sicherte sich Carolina Alves de Lima den Turniersieg. Im Finale bezwang sie ihre Vereinskameradin Alexandra Zittel mit 10:7 Treffern.

Im Viertelfinale hatte Carolina Raphaelia Koiou (Böblingen) mit 10:7 besiegt. Mit einem knappen 10:9 Erfolg über Laura Uminger (Tauberbischofsheim) zog de Lima dann in das Finalgefecht ein. Alexandra Zittel hatte sich mit einem 10:3 Erfolg im Halbfinale über Melissa Hager (Ditzingen) für das Finale qualifiziert.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechterinnen: Elisabeth Shapovalov (6.) und Anna Lipinskaya (9.).

Bei den Herren schafften Jonas Boorz und Max Eberhardt im älteren B-Jugendjahrgang 2003 den Sprung in das Finale der besten acht Fechter. Boorz gewann im Viertelfinale gegen Valentino Marx (Hochwald) mit 10:5, unterlag dann aber im Halbfinale Colin Grundler mit 1:10 Treffern und belegte damit den Bronzerang. Max Eberhardt unterlag in seinem Viertelfinalgefecht dem späteren Sieger, Michael Trebis (Mannheim), mit 6:10 und belegte damit Rang sieben in der Endplatzierung.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Marlon Früholz (17.), Gernot Kummer (19.), Sven Rust (25.) und Janik Nothelfer (26.).

Im jüngeren B-Jugendjahrgang 2004 belegte Benedict Schenkengel Rang sieben. Den Sprung auf das Podest verpasste Benedict durch seine 3:10 Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Darius Siewert (Mannheim).

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Nikita Lorenz (9.), Vince Vogel (18.) und Jan Dominik Klinke (21.).

In den Schülerjahrgängen sicherte sich im Damendegen im ältesten Jahrgang 2005 Mariella Tomic den Turniersieg. Im Viertelfinale bezwang Mariella die Pforzheimerin Aliya Cacciatore mit 10:2. Im Halbfinale bezwang die HSB-Fechterin dann Laura Wolfinger (Pforzheim) mit 10:6 und setzte sich dann auch im abschließenden Finalgefecht mit 8:7 gegen Paula Reitzner (Oberammergau) durch.

Im mittleren Schülerjahrgang 2006 besiegte Franziska Eichhorn im Viertelfinale Clara Szalay (Pforzheim) mit 10:5, unterlag aber anschließend im Finale gegen Mia Neumann (Hardheim-Höpfingen) mit 6:10 Treffern. Damit beendete Eichhorn das Turnier auf dem Bronze-Platz.

Im jüngsten Schülerjahrgang 2007 sicherte sich Annalena Wohlstein den Turniersieg. Ihre Vereinskameradin Lisa-Marie Nüsseler erzielte Rang drei in der Endplatzierung.

Im ältesten Schülerjahrgang 2005 bei den Herren erzielte Pierre-Maxime Loss den Bronze-Platz. Im Viertelfinale bezwang Loss den Ditzinger Marc Heuer mit 10:8 Treffern, unterlag dann aber im Halbfinale Leopold Heusel (Reutlingen) mit 5:10. Der zweite HSB-Fechter im Finale der besten acht Fechter, Horant Kummer, unterlag in seinem Viertelfinalgefecht Jaron Immer (Reutlingen) mit 6:7 und belegte damit Rang fünf im Endklassement.

Eine Silbermedaille gewann im mittleren Schülerjahrgang (2006) Tim Jurtschak. Im Viertelfinale besiegte er zunächst Philipp Hube (Heidelberg) mit 10:8 und zog dann mit einem 10:5 Halbfinalerfolg über Leon Weber (Hardheim-Höpfingen) in das Finale ein. Hier unterlag Jurtschak dann Nico Leon Geckeler (Reutlingen) mit 5:10 Treffern.

Den achten Platz in dieser Altersklasse belegte Jenisse Antonov, der in seinem Viertelfinale Geckeler nur knapp mit 9:10 unterlegen war. Eric Busch als dritter HSB-Fechter in dieser Altersklasse belegte Rang elf.

Abschließend gewannen im jüngsten Schülerjahrgang (2007) Johannes Köpf und Cornelius Köpf noch eine Silber- und eine Bronzemedaille. Moritz Bierkant auf Platz vier und Paul Reich auf Rang fünf komplettierten aus HSB-Sicht das Ergebnis der jüngsten Fechter.

Bild:   Zweimal Gold und zweimal Bronze erzielten die Damendegen-Schülerjahrgänge beim Turnier in Ravenstein. v.l.n.r.: Franziska Eichhorn, Annalena Wohlstein, Lisa-Marie Nüsseler und Mariella Tomic.

Bild:  Die erfolgreichen Schülerjahrgänge im Herrendegen. v.l.n.r.: Johannes Köpf, Tim Jurtschak, Cornelius Köpf und Pierre-Maxime Loss.

Vereine Gaumeisterschaft Rhythmische Sportgymnastik - vom 21.03.2017, 08:52
Birgitta Schadhauser

Rhythmische Sportgymnastik

Gaumeisterschaft des Turngau Ostwürttemberg:

Stella Güntner erhielt mit 8,75 Punkten bei ihrer Reifenübung höchste Einzelwertung aller Gymnastinnen der Kinderklassen

Die Gruppe der Schülerleistungsklasse und 4 Einzel-Gymnastinnen des Heidenheimer Sportbund 1846 e.V. wurden Gaumeister bei den offenen Gaumeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik am 12.3.2017 in Schwäbisch Gmünd.

Besonders spannend für die hsb-Gymnastinnen ist der Wettbewerb im Einzel in der Kinderleistungsklasse KLK 8.

Während Kira Frischling mit ihrer ohne Handgerät-Übung mit 7,5 Punkten vor Stella Güntner (6,8 Punkte) eine bessere Bewertung bekam, hatte Stella Güntner eine fehlerfreie Übung mit dem Reifen. Kira Frischling hatte bei einem Geräteverlust das Handgerät außerhalb der Wettkampffläche, was einen relativ hohen Abzug im technischen Wert bedeutet. So erhielt sie mit 6,5 Punkten die zweitbeste Bewertung hinter Stella Güntner (8,75 Punkte), die mit 15,55 Punkten Gaumeisterin vor Kira Frischling mit 14,0 Punkten wurde.

 

Hohe Erwartungen hatten die hsb´ler auch bei den Gruppen KLK bis 8 (Kinderleistungsklasse bis 8 Jahre) und SLK (Schülerleistungsklasse). Bei den Gruppen der SLK ging der hsb dieses Jahr zum ersten Mal mit 5 Gymnastinnen im Alter von 10-12 Jahren an den Start und wurde Gaumeister mit 12,45 Punkten. Durch relativ viel Geräteverluste bei der Übung mit 5 Reifen bei den Wurftechniken verspricht die neu gegründete SLK-Gruppe (Anastasia Kaiser, Evelyn Leidiger, Lilita Neimane, Leni Kind und Lea Ehm) für das nächste Jahr noch Potential nach oben. In der Kinderleistungsklasse bis 8 Jahren wurden die Gymnastinnen des hsb (Anastasija Schwarz, Selina Gustek, Emily Franik, Emma Dambacher, Layan Alkaddour und Leyla Demirtas) mit 22,05 Punkten nur knapp hinter dem TSV Großdeinbach (22,6 Punkte) zweiter.

Alle Bilder: Marc Lerch

Bei den Einzelgymnastinnen wurden Gaumeister:

Stella Güntner KLK 8 mit 15,55 Punkten

Lilita Neimane SLK 10 mit 17,85 Punkten

Evelyn Leidiger SLK 11 mit 18,3 Punkten

Anastasia Kaiser SLK 12 mit 25,1 Punkten

Die Gruppen siegten mit:

Gruppe SLK mit 12,45 Punkten

Sonstiges Sportkreis auf Kontakta - vom 14.03.2017, 10:26

Sportkreis präsentiert sich auf der Kontakta

(UK) Der Sportkreis Heidenheim e.V. wird auf der Verbrauchermesse Kontakta vom 22. – 26. März 2017 im Stand unseres Partners der AOK in der Halle H vertreten sein. Täglich von 10.00 – 18.00 Uhr stehen Ihnen die Mitglieder des erweiterten Präsidiums für Ihre Fragen und Anregungen zur Verfügung. Zudem gibt es verschiedenes Informationsmaterial und auch interessante Gesprächspartner konnten hierzu gewonnen werden. So sind am Freitag 24. März von 14.00 – 15.00 Uhr Landrat Thomas Reinhardt und von 16.30 – 17.30 Uhr MdL Martin Grath bei uns am Stand zu Gast. Am Samstag, 25. März wird von 13.00 – 15.00 Uhr unser Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter und von 15.00 – 16.30 Uhr MdL Andreas Stoch unseren Stand besuchen. Sonntag von 14.00 – 16.00 Uhr wird dann Bürgermeister Rainer Domberg Ihnen an unserem Stand zur Verfügung stehen.  

 

Vereine Revanche für Tanzpaar Buttkus geglückt - vom 13.03.2017, 08:27
Werner Buttschardt

Geglückte Revanche für Birgit und Jürgen Buttkus vom 1.Tanzclub Heidenheim im SVM

 

Nur eine Woche nach den Landesmeisterschaften in Mergelstetten trafen die Senioren IIS Standardtänzer am 11.März in Reutlingen wieder aufeinander.

Das S-Klasse-Turnier war Teil des Frühlingsballs des TC Schwarz-Weiß Reutlingen, der im dortigen Tanzsportzentrum einen festlichen Rahmen bot.

Birgit und Jürgen Buttkus vom 1.Tanzclub Heidenheim im SVM hefteten sich an die Fersen der LM-Zweiten, dem Ehepaar Lämmermaier vom TSC Astoria Stuttgart und landeten schließlich auf dem zweiten Platz im Endklassement. Nach dieser erfolgreichen Revanche für den 4.Platz bei der LM ließen es sich die Turniertänzer nicht nehmen, zu der hervorragend aufspielenden „Silvio Dalla Brida Band“ noch ein paar Kür-Tänze auf’s Parkett zu legen.

Jochen Kassel

Auch am Abschlusstag der Junioreneuropameisterschaften blieben die HSB-Degenfechterinnen ohne die erhoffte Medaille. Die deutsche Equipe mit den HSB`lerinnen Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht, sowie ihren beiden Teamkameradinnen Kim Treudt-Gösser (Solingen) und Karina Mantai (Tauberbischofsheim) unterlagen im Gefecht um den Einzug in das Halbfinale Polen mit 37:38 und belegte am Ende nur den achten Platz im Gesamtergebnis.

Bild:    Schlossen die Junioren-Europameisterschaften in Plovdiv auf Platz acht ab: Die deutsche Damendegenequipe v.l.n.r.: Karina Mantai, Vanessa Riedmüller, Sophia Weitbrecht und Kim Treudt-Gösser.

Im Feld der 18 startenden Nationen traf die deutsche Equipe im Auftaktmatch auf Spanien und siegte hier noch deutlich mit 45:38 Treffern. Dann im Feld der letzten acht Nationen traf Deutschland auf Polen, das sich mit einem Sieg über Rumänien für das Viertelfinale qualifiziert hatte. Das deutsche Damendegenquartett lief vom ersten Gefecht an einem Rückstand hinterher und so ging Vanessa Riedmüller bei einem 27:29 Rückstand in das letzte Gefecht. Gegen Anna Mroszczak konnte sie bis Ende der normalen Gefechtszeit den Ausgleich herstellen, bekam dann aber im sudden death den entscheidenden Treffer gegen sich und so unterlag das deutsche Team letztlich denkbar knapp mit 37:38 Treffern.

In den anschließenden Platzierungsgefechten unterlag Deutschland dann auch - jeweils im sudden death- zunächst Ungarn mit 31:32 und im abschließenden Gefecht um Platz sieben Estland mit 20:21 Treffern.

Den Europameistertitel sicherte sich im abschließenden Finale Italien. Gegen Frankreich konnte sich die italienische Equipe mit 35:34 durchsetzen.

Sportereignisse Hallen-Mehrkampfmeisterschaften Leichtathletik - vom 09.03.2017, 08:58
Achim Vogel

Nina Sigloch überragend bei den Hallen Mehrkampfmeisterschaften

 

Leichtathletik, württembergische Mehrkampfmeisterschaften: In der Ulmer Messehalle wurden die besten Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer Württembergs gesucht.

 

Hsb Mehrkämpferin Nina Sigloch holte sich im Fünfkampf mit sehr guten 3.161. Punkten die Bronzemedaille. Hervorzuheben sind dabei die 5,37m im Weitsprung, was die zweitbeste Platzierung aller Weitspringerinnen bedeutete. Über die 60m Hürden war sie in 9,16 Sekunden erfolgreich (3. beste Zeit) und im Hochsprung übersprang sie 5,37m (Rang 6). Insgesamt reichte dies zum Bronzerang. Gemeinsam mit den LG Staufen Teamkolleginnen Lisa Ostertag und Anna Schmidt sicherte sich das Trio in der Mannschaftswertung Silber.

 

Kristina Wolf belegt im 5-Kampf in der Einzelwertung mit 2.566 Punkten Platz 16. Sehr gut dabei waren ihre Einzelleistungen im Hochsprung (Platz 4 aller Teilnehmerinnen der Altersklasse) und im Weitsprung mit 4,87 m (Rang 8). Gemeinsam mit den LG Staufen Kolleginnen Leona Grimm und Lea Zimmerhackel holt sie sich ebenfalls die Silbermedaille ab.

 

Jonas Wilhelmstätter belegt im Siebenkampf der Altersklasse U18 einen guten 7. Platz mit 3.725 Punkten. Herauszuheben sind seine Leistungen über die 60m Hürden Distanz (Rang Fünf in der Einzelbetrachtung), die 1,68 m im Hochsprung sowie die 11,26 m im Kugelstoßen, die ebenfalls Rang Sieben in der Einzelwertung bedeuteten.

 

Bei den Männern erreichte LG Brenztal Mehrkämpfer Marcus Eberhardt einen ausgezeichneten Rang 6 mit 3.692 Punkten. Gute Leistungen hierbei waren die 3:08,10 Minuten über die 1.000 Meter Distanz, was die Viertschnellste Zeit bedeutete. Im Hochsprung überquerte er mit 1,72 m die drittbeste Höhe der Konkurrenz. Im Stabhochsprung war er mit übersprungenen 3,30 m erfolgreich.

 

 

Bild: hsb Mehrkämpferin Nina Sigloch (1.v.l. rotes Trikot) war mit Silber und Bronzerang die erfolgreichste Teilnehmerin aus dem Kreis (Quelle: Lutz Dombrowski).

Jochen Kassel

Die beiden HSB-Degenfechterinnen Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht belegten im Einzelwettbewerb bei den Junioren-Europameisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) die Plätze 18 und 32 in der Endplatzierung.

Im Feld der 87 Teilnehmerinnen aus 28 Nationen startete Vanessa Riemüller mit einer hervoragenden Vorrunde (sechs Siege) in den Wettkampf. Damit war die HSB`lerin von der ersten Direktausscheidungsrunde befreit und besiegte anschließend im 64er-KO Eloise Vanryssel (Frankreich) mit 15:13. Im Feld der letzten 32 Teilnehmerinnen unterlag Riedmüller aber dann der mehrfachen Medaillengewinnerin bei internationalen Großereignissen, Eleonora de Marchi deutlich mit 8:15 Treffern und beendete den Wettkampf auf Rang 18.

Bild:    Vanessa Riedmüller belegte bei der Junioren-EM in Plovdiv Rang 18. Hier links im Bild im Gefecht gegen Eleonora de Marchi (Italien) im 32er-KO. (Foto: Augusto Bizzi)

Schwer in ihrer Vorrunde tat sich Sophia Weitbrecht bei nur zwei Siegen und vier Niederlagen. Damit mußte Weitbrecht schon im 128er-KO fechten, erledigte diese Aufgabe beim 15:12 Erfolg gegen Anna Vuorinen (Finnland) aber sehr gut. In der nächsten Runde traf die HSB-Juniorin nun auf die frischgebackene U17-Europameisterin, Anna Brych (Polen). Es entwickelte sich ein äußerst spannendes Gefecht, bei dem Weitbrecht sich am Ende knapp mit 15:14 durchsetzen konnte. Ebenso eng ging es dann im Gefecht um den Einzug in das Achtelfinale gegen Zsuzsa Schlier (Rumänien) weiter. Sophia führte nach zwei Gefechtsdritteln noch mit 10:8 Treffern. Im entscheidenden dritten Abschnitt führte die HSB-Athletin bis 23 Sekunden vor Ende noch mit 13:12, mußte dann aber noch den Ausgleich hinnehmen und es ging in den „sudden death“. Hier setzte Schlier den entscheidenden Treffer.

Den Europameistertitel bei den Degenjuniorinnen sicherte sich Vera Maia Devi Kanevski (Israel), die sich im Finale mit 15:13 gegen Inna Brovko (Ukraine) durchsetzte.

Die nächste Medaillenchance für Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht sowie ihre beiden deutschen Kolleginnen (Kim Treudt-Gösser und Karina Mantai) gibt es am kommenden Donnerstag (9. März). Dann findet der Mannschaftswettbewerb der Damendegen Juniorinnen statt.

Vereine TSG Schnaitheim - Teakwondo - vom 07.03.2017, 13:42
Angelina Kaupp

Claudia Lang darf am Formen Support-Lehrgang teilnehmen

Durch ein Gewinnspiel konnte Claudia Lang von der TSG Schnaitheim sich einen Platz beim Formen Support-Lehrgang der Taekwondo Union Baden-Württemberg ergattern. Neben den Poomsae wurden auch Freestyle Elemente von Sportlern des aktuellen Baden-Württemberg Landeskader gelernt. Darunter war auch Stefanie Leberle von MTV Aalen. Die 240 Teilnehmer übten Grundtechniken aber auch Mentaltraining. Darunter waren auch einige Sportler aus dem befreundeten Verein MTV Aalen. Während des Tageslehrgangs sichteten die Poomsae-Kadertrainerin Elvira Fuhrmann und der Freestyle-Kadertrainer Dirk Meier neue Talente. Ziel war es mindestens eine Sportlerin oder einen Sportler für den Landeskader 2018 zu gewinnen.

Sportereignisse HSB-Nachwuchsfechter sammeln eifrig Medaillen - vom 06.03.2017, 15:30
Jochen Kassel

Bei den Württembergischen Meisterschaften der Junioren und A-Jugendlichen in Schwenningen gewannen die Heidenheimer Degenfechter und -fechterinnen insgesamt fünf Titel und erzielten elf weitere Medaillenplätze.

In der Altersklasse der Juniorinnen sicherte sich Amelie Hanschke den Titel. Im HSB-internen Finale besiegte Hanschke Franziska Mayr mit 8:4. Die beiden Bronzemedaillen gingen ebenfalls an HSB-Fechterinnen: Johanna Tisch, die in ihrem Halbfinale Amelie Hanschke mit 10:15 unterlegen war und Lilia Carducci, nach ihrer 9:15 Halbfinalniederlage gegen Franziska Mayr.

Die weiteren Platzierungen der hsb-Fechterinnen: Elin Mayer (5.), Johanna Rieber (7.) und Carolin Teuber (10.).

Im Mannschaftswettbewerb gewann die HSB-Equipe in der Besetzung Hanschke, Mayr, Carducci und Tisch das Finale mit 45:35 gegen TSF Ditzingen und sicherte sich so den Meistertitel.

Bei den A-Jugendlichen Degendamen gewannen die HSB-Fechterinnen gleich alle Medaillen. Carolin Teuber gewann den Meistertitel durch einen 15:14 Finalgefechterfolg über ihre Vereinskameradin Elin Mayer. Bronze ging an Giulia Albrecht nach ihrer 13:15 Halbfinalniederlage gegen Elin Mayer, sowie an Alexandra Zittel (9:15 im Halbfinale gegen Carolin Teuber).

Bild: Plätze eins bis vier im Einzel und Mannschaftsmeister bei den A-Jugendlichen im Damendegen: v.l.n.r. Elin Mayer, Carolin Teuber, Giulia Albrecht und Alexandra Zittel.

Die weiteren Platzierungen der hsb-Fechterinnen: Anna Lipinskaya (7.), Carolina Alves de Lima (9.), Alla Zittel (10.), Sarah Hofer (11.), Johanna Rieber (17.) und Elisabeth Shapovalov (24.).             

Im Teamwettbewerb unterlag die HSB-Mannschaft (Carolin Teuber, Elin Mayer, Giulia Albrecht und Alexandra Zittel) im Finale der TSF Ditzingen mit 28:29 Treffern.

Bei den Herren gewann in der Altersklasse der Junioren Julian Seyd und verteidigte damit seinen im Vorjahr gewonnen Titel. Im Finale lies er Marco Birkenmaier (Friedrichshafen) beim 15:7 Erfolg keine Chance. Die Bronzemedaille ging an Etienne Folz, der in seinem Halbfinale im vereinsinternen Gefecht Julian Seyd mit 10:15 unterlegen war.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Jakob Blum (5.), Christian Mezes (6.), Lucas Fendt (8.), Niklas Deißler (10.) und Henri Zimmermann (14.).

Im Mannschaftswettbewerb sicherte sich das HSB-Juniorenteam (Seyd, Fendt, Folz und Deißler) ebenfalls den Meistertitel. Im Finale besiegte das HSB-Quartett das Team aus Böblingen deutlich mit 45:34.

Bei den A-Jugendlichen sicherte sich Christian Mezes den Vizemeistertitel. Er unterlag im Finale Tobias Weckerle (Böblingen) mit 12:15 Treffern. Zuvor hatte Mezes im vereinsinternen Halbfinale Hannes Schmid mit 15:11 bezwungen, der sich damit eine Bronzemedaille sicherte.

Die weiteren Platzierungen: Henri Zimmermann (6.), Jakob Blum (8.), Cedric Reiser (10.), Kolja Stoch (16.), Max Eberhardt (21.), Julian Gentner (24.), Till Julius Giese (25.), Gernot Kummer (28.), Luca Landgraf (32.), Janik Ritz (35.), Felix Ritz (36.), und Jonas Boorz (46.).

Im Mannschaftswettbewerb der Kadetten holte das HSB-Team dann ebenfalls den Vizemeistertitel. In der Besetzung Christian Mezes, Henri Zimmermann, Jakob Blum und Kolja Stoch unterlagen die Vier  der TSG Reutlingen im Finale deutlich mit 31:45.

Bild: Damendegen Juniorinnen und Herrendegen A-Jugendliche v.l.n.r.: Amelie Hanschke, Kolja Stoch, Johanna Tisch, Franziska Mayr, Henri Zimmermann, Lilia Carducci, Jakob Blum und Christian Mezes.   

Sportereignisse HSB-Kadettinnen im Team auf Platz neun - vom 06.03.2017, 10:00
Jochen Kassel

Das deutsche Damendendegenteam mit den HSB-Fechterinnen Lea Mayer und Viktoria Hilbrig erreichte im Teamwettbewerb der Kadetten-Europameisterschaft in Plovdiv (Bulgarien) nur Rang neun. Im Gefecht um den Einzug in das Viertelfinale unterlag die deutsche Equipe Estland trotz einer Führung mit neun Treffern noch mit 43:45.

Das deutsche Team in der Besetzung Lea Mayer, Viktoria Hilbrig (beide Heidenheimer Sportbund), Lisa-Marie Löhr (Solingen) und Helena Lentz (Frankfurt) startete im Feld der 20 Nationen mit einem 45:21 Erfolg über Bulgarien. Im Gefecht um den Einzug in das Viertelfinale traf Deutschland nun auf die Equipe Estlands. Nach gutem Beginn lag das deutsche Quartett nach dem vierten von neun Gefechten bereits mit 20:11 Treffern in Führung, gab dann aber diese große Führung noch ab. Lea Mayer als Schlussfechterin übernahm beim Stande von 37:38, konnte aber letztlich die 43:45 Niederlage nicht mehr verhindern.

Bild: Die deutsche Damendegen U17-Equipe in Plovdiv: v.l.n.r.: Lisa-Marie Löhr (Solingen), Helena Lentz (TV Frankfurt), Viktoria Hilbrig und Lea Mayer (HSB).
Foto: Augusto Bizzi

In den anschließenden Platzierungsgefechten besiegten die deutschen Kadettinnen dann zunächst die Schweiz mit 45:43, anschließend Israel mit 42:38 und zuletzt im Gefecht um Platz neun Polen mit 45:40 Treffern.

Den Europameistertitel sicherte sich Ungarn, das im Finale Großbritannien mit 45:35 besiegte.

Gesellschaftlich Scheckübergabe nach Benefizgala - vom 03.03.2017, 13:20
Norbert Peuker

Scheckübergabe nach Benefizgala

Einen Scheck in Höhe von € 1.000 konnte die Vorsitzende Dr. Alexandra Palzer zusammen mit Ihren Mitarbeiterinnen Frau Dörflinger und Frau Dörfler aus den Händen des Vorsitzenden des Turngau Ostwürttemberg Karlheinz Rößler und dem Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg Josef Bühler für die „Arbeitsgemeinschaft Inklusion – Gemeinsam leben - gemeinsam lernen Heidenheim e.V.“, entgegennehmen.

 

Es ist das Ergebnis einer vom Turngau Ostwürttemberg in regelmäßigen Abständen durchgeführten Benefizgala, die zuletzt in der Stadt Giengen veranstaltet wurde. Die Stadt Giengen, sowie die teilnehmenden Gruppen haben durch Verzicht von Kosten und Gagen und die AOK Ostwürttemberg durch eine großzügige Spende wesentlich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen.

 

Die Spende ist ein kleiner Baustein, den Auftrag des Vereins „Wir möchten die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf voranbringen – in allen Lebensbereichen!“ weiterhin in die Realität umzusetzen und in das Bewusstsein der Bevölkerung zu transportieren, „Denn es ist normal, verschieden zu sein!“

 

Getreu diesem Motto unterstützt der Verein im Rahmen der Selbsthilfe, aber auch durch Information und unabhängige Beratung betroffene Eltern bei Fragen über Bildung, Arbeitsleben und Freizeit von Kindesbeinen an bis zum Erwachsenenalter. Nähere Informationen gibt es auch auf der Vereinshomepage:   www.gemeinsamleben-hdh.de oder über email: kontakt@gemeinsamleben-hdh.de

Bild von links nach rechts:

Karlheinz Rößler, Vorsitzender Turngau Ostwürttemberg, Dr. Alexandra Palzer Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Inklusion, Andreas Salemi Leiter Kultur, Sport- und Tourismus der Stadt Giengen, Josef Bühler Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, Frau Dörflinger und Frau Dörfler von der Arbeitsgemeinschaft Inklusion.

Sonstiges Fast 200 Vereinsvertreter bei Info-Veranstaltung - vom 01.03.2017, 08:31
Pressestelle Landkreis Heidenheim

Vereine und Landkreis im Dialog

Fast 200 Vereinsvertreter informierten sich über die Themen  erweitertes Führungszeugnis und Schutzkonzept

 

Das Thema Kinder- und Jugendschutz im Ehrenamt bewegt die Vereine im Landkreis Heidenheim: Annähernd 200 Vertreter von Verbänden und Vereinen kamen am 22. Februar 2017 auf Einladung des Landratsamtes in das Atrium des Voith-Training-Centers, um sich ausführlich zu informieren und Fragen im Plenum zu diskutieren.

Landrat Thomas Reinhardt hob hervor, dass der Landkreis und die Vereine dasselbe Ziel verfolgen: „Kinder sollen gesund, sicher und ohne Verletzungen der Persönlichkeit aufwachsen dürfen. Dabei steht es außer Frage, dass die Grenzen von Kindern und Jugendlichen geachtet und ihr Vertrauen nicht missbraucht werden darf.“ Weiterhin warb der Landrat für die Unterzeichnung einer freiwilligen Vereinbarung, nach der das Bundeskinderschutzgesetz erfüllt werden soll, indem die Vereine von ihren Betreuern ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen lassen. „Diese Vereinbarung dient dem Selbstschutz und setzt ein sichtbares Signal dafür, dass Kindesmissbrauch im Verein und im Landkreis keinen Raum hat“, so Reinhardt.

Matthias Reinmann, Referent für Prävention der Württembergischen Sportjugend, stellte beispielhaft anhand von verschiedenen Vorfällen in Vereinen die Notwendigkeit des Kinderschutzes heraus. Vor allem warb er für ein Präventions- und Schutzkonzept in Vereinen, welches nicht nur Kinder vor Übergriffen schützen soll, sondern auch einen Schutz für Jugendbetreuer darstellt, wenn diese mit falschen Verdächtigungen konfrontiert werden sollten.

Aus den Reihen der Vereinsvertreter kam unter anderem die Frage, ob jede Aufgabe in der Kinder- und Jugendarbeit es zwingend erforderlich mache, dass hierfür ein Führungszeugnis vorgelegt werde. Wie Kreisjugendreferent Harald Wirth erklärte, sei dies nicht für jede Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit im Verein notwendig – beispielhaft nannte er die Essensausgabe bei Freizeiten. Zudem stellte Wirth das vom Jugendamt erarbeitete Einschätzungsschema vor, welches auch auf der Homepage des Landratsamtes unter der Rubrik „Jugendschutz“ einzusehen ist. Auch im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Vereinsvertreter die Möglichkeit, Fragen zu stellen und unterschrieben vereinzelt auch gleich die Vereinbarung. Zwischenzeitlich haben knapp 80 Vereine im Landkreis die Vereinbarung unterzeichnet.

Besonders dankten die Veranstalter, allen voran Sozialdezernent Dieter Henle, dem Voith-Ausbildungsleiter Erwin Krajewski für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. „Wir tun das sehr gerne, denn wir sind überzeugt davon, dass ehrenamtliches Engagement das Zusammenleben der Gesellschaft nicht nur stärkt, sondern eine Grundbedingung für eine funktionierende Gesellschaft ist“, so Krajewski, der betonte: „Voith partizipiert von diesem gesellschaftlichen Zusammenhalt in und um Heidenheim sehr stark. Wir spüren die Symbiose zwischen Gesellschaft und Unternehmen und es ist uns bewusst, dass einer der positiven Standortfaktoren eben dieses Gemeinwesen ist.“

 

Zahlreiche Vereinsvertreter nutzten die Infoveranstaltung zum Thema erweitertes Führungszeugnis um Fragen zu stellen.

Fotos: Klaus-Dieter Marx

Optionen
[ Inhalt | Archiv | News einreichen ]

Zurück nach oben   Zurück nach oben