Sportkreis Heidenheim e. V.
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Neues aus dem Sportkreis

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Klaus-Dieter Marx

Rekord: Übungsleiter und Trainer leisten

4,176 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit

 

Die Übungsleiter und Trainer der Vereine des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) haben im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke gesetzt. Mehr als 4,176 Millionen Stunden haben sie an Training und Bewegung im Freien oder in Hallen abgehalten. Dafür wurden über 6,876 Millionen Euro an 3.121 Vereine ausbezahlt, die einen Förderantrag gestellt hatten. Das Zuschussprogramm für ehrenamtliche und nebenberufliche Übungsleiter und Trainer ist damit der größte Fördertopf des WLSB.  Im Sportkreis Heidenheim profitierten 77 Vereine von der Förderung.

 

"Die Übungsleiter und Trainer sind das Herz eines jeden Sportvereins", sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle, "was sie leisten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie leisten ungemein wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft." Dabei sind sie in den verschiedensten Bereichen tätig. Im Wettkampfsport wie im Breitensport, im Gesundheitssport wie in der Prävention, mit Kindern und Jugendlichen wie mit Senioren. Insgesamt wurden 25.565 Übungsleiter mit entsprechender Lizenz abgerechnet.

 

Nicht alle geleisteten Stunden der Übungsleiter und Trainer konnten abgerechnet werden, da die maximale Stundenzahl auf 200 Stunden pro Jahr begrenzt ist. Nicht bezuschusst werden die Betreuung bei Wettkämpfen sowie die Vor- und Nachbereitung der Übungsstunden.

 

Doch eine gewisse Entspannung ist in diesem Bereich in Sicht. Bei den Verhandlungen mit der vorherigen Landesregierung und dem damaligen Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, über den Solidarpakt III wurde die Fördersumme deutlich erhöht. Damit kann künftig neben der ehrenamtlichen Arbeit der Übungsleiter und Trainer auch die von den Vereinsmanagern und Jugendleitern honoriert werden.

 

In den Sportkreis Heidenheim flossen für 2016 genau 196.091 Euro. Sportkreis-Präsident Karl-Dieter Marx sagt dazu: „Sehr gut angelegtes Geld“. Er sieht aber weiterhin Anpassungsbedarf. Dies wirke sich auch positiv auf die Mitgliederentwicklung in den Vereinen aus, gibt er sich überzeugt.

 

77 Vereine, und damit mehr als die Hälfte der 134 Vereine im Sportkreis, hatten für die Beschäftigung von 706 ehrenamtlich tätigen Übungsleitern und Trainern eine Förderung beantragt. Diese hatten im vergangenen Jahr insgesamt 119.117 Stunden Vereinssport geleitet, wovon allerdings nur 106.188 in der Förderung berücksichtigt werden konnten.

Vereine hsb-Karateka - vom 16.05.2017, 16:55
Dr. Wolfgang Rau

Gründer des hsb-Karate in Heidenheim

Anlässlich einer zentralen Danprüfung des Deutschen Karateverbandes hatte das Heidenheimer Karatedojo am Wochenende den Gründer dieses Dojos, Albrecht Pflüger (9.Dan Karate, 2.Dan Ju-Jutsu, 1.Dan Aikido), zu Gast.  Unter der Leitung des Pioniers im deutschen Karate, welcher durch langjährige persönliche Kontakte eng mit dem Heidenheimer Dojo verbunden ist, konnte dabei natürlich auch ein Selbstverteidigungslehrgang durchgeführt werden. Für zahlreiche hsb-Karateka bot sich dadurch die einzigartige Gelegenheit von einem hochgraduierten Kampfkunstmeister, welcher das Heidenheimer Karatedojo bereits im Jahr 1963 gegründet hatte, in der Kunst der Selbstverteidigung unterrichtet zu werden. In seinem zweistündigen Lehrgang befasste sich Albrecht Pflüger zunächst mit den Formen der Etikette im Karatedo und der Aufmerksamkeit (jap. zanshin), um dann zum eigentlichen Themenschwerpunkt der realistischen Selbstverteidigung überzuleiten. Auf der Basis effektiver Karatetechniken und unter Einbeziehung von verschiedenen Ausweichbewegungen und Hebeltechniken aus dem Aikido demonstrierte Großmeister Albrecht Pflüger hochwirksame und ohne Kraftaufwand zu bewerkstelligende Verteidigungsmöglichkeiten.

Lehrgangsteilnehmer mit Kampfkunstmeister Albrecht Pflüger

Meister Pflüger (links) erläutert eine Selbstverteidigungstechnik

Vereine hsb-Karateka - vom 15.05.2017, 15:38
Dr. Wolfgang Rau

Meistergraduierungen für hsb-Karateka

Die Sektion Karate im Heidenheimer Sportbund hatte am Wochenende gleich fünffachen Grund zum Feiern. Bei der zentralen Dan-Prüfung des Deutschen Karateverbandes (DKV) in Heidenheim haben Michael Böhm, Wolfram Feil, Florin-Iulian Mogos und Jutta Willfahrt ihre Prüfungen zum ersten Meistergrad (1. Dan, Meistergrad des Suchenden nach dem Weg) sowie Michael Rau zum dritten Meistergrad (3.Dan, Meistergrad des anerkannten Wegschülers) abgelegt und mit Bravour bestanden. Das mit dem Karatepionier und Gründer des Heidenheimer Karate Albrecht Pflüger (9.Dan), dem Heidenheimer Dojoleiter Dr. Wolfgang Rau (5.Dan) und Beisitzer Harald Schach (5.Dan) besetzte Prüfergremium war von den gezeigten Leistungen hellauf begeistert.

Zentrales Thema der Prüfung waren die sogenannten Kata, also stilisierte Übungskämpfe gegen imaginäre Gegner. Diese Kata bestehen aus bis zu ca. 60 Technikkombinationen und sind in ihrem Ablauf genau festgelegt. Neben der Demonstration der Kata waren im Rahmen der Überprüfung unter anderem auch qualifizierte Kenntnisse und Fähigkeiten der darin enthaltenen karate­spezifischen Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken sowie deren realitätsbezogene Anwendung in der Selbstverteidigung unter Beweis zu stellen. Nach mehrjähriger, intensiver Vorbereitungszeit, in deren Endphase nahezu tägliche Trainingseinheiten auf dem Programm standen, war das Quintett bestens präpariert und konnte so sämtliche Prüfungsanforderungen mit großem Erfolg bestehen. Die fünf teilweise auch als Trainer tätigen Karatemeister bringen damit auch zum wiederholten Mal die hohe Qualifizierung der Karatelehrer im Heidenheimer Sportbund zum Ausdruck. In der hsb-Budoabteilung trainieren und unterrichten momentan  insgesamt 34 Kampfkunstmeister mit Graduierungen vom 1. bis zum 5. Dan.

Bild: Michael Böhm, Florin-Iulian Mogos, Michael Rau (vorne v.l.), Prüfer Dr. Wolfgang Rau, Wolfram Feil, Jutta Willfahrt, Prüfer Albrecht Pflüger und Beisitzer Harald Schach (hinten v.l.)

Sportabzeichen Tagung der Stützpunktleiter - vom 15.05.2017, 15:35
Klaus-Dieter Marx

Tagung der Stützpunktleiter und Prüfer Deutsches Sportabzeichen

Rund 40 TeilnehmerInnen konnte Manfred Albrecht als Referent für das Deutsche Sportabzeichen zu einer Tagung begrüßen. Immer zum Start der Freiluftsaison ist es wichtig, die Beteiligten rund um das Deutsche Sportabzeichen in den Sportvereinen über Neuerungen und Veränderungen zu informieren. Gleichzeitig ist diese Tagung eine gute Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Wünsche und Anregungen zu diskutieren. So berichteten Paul Reimann und Manfred Albrecht über ihre Teilnahme an verschieden überregionalen Tagungen, notierten aber auch eifrig die praxisnahen Anregungen der TeilnehmerInnen. Als kleines Dankeschön und auch als Motivation für eine erfolgreiche Saison lud Manfred Albrecht dann zu einem kleinen Imbiss ein.

 

Sportabzeichen Stabwechsel beim Sportabzeichen - vom 15.05.2017, 15:30
Klaus-Dieter Marx

Stabwechsel beim Deutschen Sportabzeichen

Nach über 17 Jahren Engagement als Referent für das Deutsche Sportabzeichen im Sportkreis Heidenheim gab nunmehr Paul Reimann dieses Amt an seinen Nachfolger weiter.
Bereits auf dem letzten Sportkreistag hatte Paul Reimann diesen Rückzug angekündigt.
So konnte eine geordnete und sinnhafte Übergabe an Manfred Albrecht (SV Zang) erfolgen.
Sportkreispräsident Klaus-Dieter Marx dankte Paul Reimann im Rahmen einer Zusammenkunft für sein herausragendes Engagement. Seine Beharrlichkeit und hohe Kompetenz entwickelten das Deutsche Sportabzeichen im Sportkreis Heidenheim zu einem wichtigen Bestandteil der Sportlandschaft in Stadt und Landkreis Heidenheim. Zuständig auch für die Aus- und Fortbildung der jeweiligen Stützpunktleiter und PrüferInnen in den Sportvereinen hat er sich eine hohe Akzeptanz erarbeitet. So war er mit Rat und Tat auch guter Vertreter in unseren Sportverbänden.
Aber Paul Reimann bleibt dem Deutschen Sportabzeichen auch in Zukunft erhalten. So wird er als Stützpunktleiter für das Stadtgebiet Heidenheim weiterhin tätig sein.
Manfred Albrecht ist ein ebenfalls erfahrener Sportvertreter. Seit vielen Jahren ist er im Leichtathletik Kreis Heidenheim zuständig für die Mehrkampfnadel, und Stützpunktleiter beim SV Zang.
So sei es sichergestellt, so Klaus-Dieter Marx, dass das Deutsche Sportabzeichen im Sportkreis Heidenheim
und seinen Vereinen weiterhin ein Paradepferd sei - eben Sport für jedermann.


Auf dem Foto v.l.
Paul Reimann, Manfred Albrecht, Klaus-Dieter Marx 

Sportabzeichen Schulen erhielten Auzeichnung - vom 15.05.2017, 15:19
Klaus-Dieter Marx

Aktive Schulen erhielten Auszeichnung

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat am 6. Mai die Sieger des Schulwettbewerbs Deutsches Sportabzeichen 2016 in Stuttgart für ihr großes Engagement ausgezeichnet. 24 Schulen, jeweils die sechs Bestplatzierten in vier Kategorien, erhielten Urkunden und Sachpreise. Rund 13.200 Schüler an 167 Schulen beteiligten sich im Jahr 2016 am Wettbewerb. Unter den bestplatzierten waren neben den „Seriensiegern“ auch einige neue Schulen vertreten.

Die Auszeichnungen werden an diejenigen Schulen aus Württemberg vergeben, bei denen prozentual die meisten Mitglieder – das heißt Schüler und Lehrer – das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt haben. Die einzelnen Bewertungsklassen orientieren sich dabei an der Gesamtgröße der Schule.
Spitzenplätze erzielten auch in diesem Jahr die Grundschulen Hürben und Großkuchen mit einem 2. bzw. 4. Platz. Diese besonderen Ergebnisse führten dann auch zu einer Teilnahme an der Verleihungsfeier im Stuttgarter SpOrt, der Zentrale des Württembergischen Landessportbundes.

Der Direktor des Landesinstituts für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik, Edwin Gahai und der Leiter des WLSB-Geschäftsbereichs „Sport und Gesellschaft“ Stefan Anderer beglückwünschten die Gewinner. Edwin Gahai betonte dabei, wie wichtig es sei, Sport und Bewegung weiterhin in der Schule zu verankern. „Sport treiben ist nicht nur wichtig, um gesund zu bleiben, sondern auch förderlich für das Lernen. Bewegung lohnt sich also“, ließ er die anwesenden Schüler wissen.
Gute Ergebnisse erreichten auch die Grundschule Heldenfingen (Platz 8), die Silcherschule Mergelstetten (Platz 36), die Grundschule Reutenen (Platz 69) in der Kategorie der Schulen bis 150 Schüler. Ebenfalls platzieren konnten sich die Wiesbühlschule Nattheim (Platz 21) in der Kategorie bis 300 Schülern, die Bibrisschule Herbrechtingen Platz 13, der Schulverbund Heckental Heidenheim Platz 19, die Georg-Elser-Schule Königsbronn Platz 21 in der Kategorie 500 Schülern. Die  Hillerschule Steinheim belegte Platz 12, das Schiller-Gymnasium Heidenheim Platz 30 in der Kategorie über 500 Schüler.

Seit 1996 werden die besten württembergischen Sportabzeichen-Schulen ausgezeichnet.
Im Anschluss an die Preisverleihung lud der WLSB die Schüler und Lehrer in das Mercedes-Benz Museum ein.

Fotos:
Grundschule Hürben und Großkuchen
außen links und rechts jeweils Stefan Anderer, Edwin Gahai

GS Großkuchen v.l. die Lehrerinnen Marianne Dambacher, Michaela Lillie-Ilg

GHS Hürben v.l. die Lehrer Barbara Koppenhöfer, Wolfgang Gräß 

Jochen Kassel

Bei den deutschen Herrendegen B-Jugendmeisterschaften in Reutlingen gelang HSB-Fechter Jannik Ritz ein großer Überraschungscoup: er gewann im jüngeren Jahrgang (2004) den deutschen Meistertitel. Im Finale besiegte er Tobias Schulz (Leverkusen) mit 10:6 Treffern.

Bild:   Finalgefecht Herrendegen jüngerer Jahrgang (2004):  Jannik Ritz (re.) beim 10:6 Erfolg über Tobias Schulz (Leverkusen).

Schon in seiner Vor- und Zwischenrunde startete Ritz stark in den Wettkampftag. Mit insgesamt neun Siegen und nur einer Niederlage qualifizierte er sich souverän für die Direktausscheidung der besten 32 Teilnehmer. Dem 10:4 Erfolg über David Dergay (Offenbach) lies der HSB`ler ein 10:9 gegen Tobias Schulz (Leverkusen) folgen. Mit dem gleichen Ergebnis behielt Ritz dann auch gegen Philipp Böhmer (Krefeld) die Oberhand und qualifizierte sich damit direkt für das Finale der besten acht Fechter. Im Viertelfinale traf Ritz dann noch einmal auf Philipp Böhmer, der sich über den Hoffnungslauf in das Viertelfinale gefochten hatte. Ritz lies dieses Mal seinem Konkurrenten keine Chance und siegte ganz überlegen mit 10:3 Treffern. Auch im Halbfinale gewann der HSB-Fechter dann ebenfalls deutlich mit 10:3 Treffern gegen Kevin Kozielski (Tauberbischofsheim) und stand damit im Finalgefecht. Hier traf Jannik auf Tobias Schulz (Leverkusen) und zeigte von Beginn des Gefechts, dass er nun auch den Meistercoup perfekt machen wollte. Mit einem klaren 10:6 Erfolg sicherte sich Ritz letztlich ganz verdient den deutschen Meistertitel.

Bild:   Die Medaillengewinner im Jahrgang 2004: v.r.n.l.: Jannik Ritz (Gold), Tobias Schulz (Leverkusen /Silber), Kevin Kozielski (Tauberbischofsheim) und Ian-Etienne Kolditz (Leverkusen) mit jeweils Bronze.

Bild:   Deutscher B-Jugendmeister Herrendegen Jahrgang 2004: Jannik Ritz mit Trainer Thomas Zimmermann bei der Siegerehrung.

Ebenfalls eine gute Meisterschaft focht Vince Vogel. Er qualifizierte sich auch für die Direktausscheidung der besten 32 Fechter. Hier besiegte er zunächst Wilhelm Höcke (Leipzig) mit 10:7. Im nächsten Gefecht unterlag Vince dem Augsburger Theo Suchert knapp mit 8:9 Treffern, focht sich dann im Hoffnungslauf mit einem 10:6 Erfolg über Quinn Stolte (Berlin) wieder in den Wettkampf. Nun unterlag Vogel dem späteren Finalisten Tobias Schulz (Leverkusen) mit 7:17 Treffern, durfte aber mit Rang 14 in der Endplatzierung recht zufrieden sein.

Der dritte HSB-Fechter in diesem Jahrgang, Benedict Schenkengel, verpasste die Qualifikation für die Direktausscheidung und belegte Platz 44 in der Endplatzierung.

Im älteren B-Jugendjahrgang (2003) schafften Max Eberhardt und Gernot Kummer den Sprung in die Direktausscheidung der besten 32 Fechter. Hier kam es gleich zum vereinsinternen Duell, in dem sich sich Eberhardt mit 10:4 gegen Kummer durchsetzen konnte. Anschließend unterlag Max dem späteren Vize-Meister, Colin Grundler (Reutlingen) mit 3:10 Treffern, konnte sich dann aber im Hoffnungslauf mit einem 10:6 Erfolg über  Tim Kirchner (Leverkusen) wieder in den Wettbewerb fechten. Dann folgte jedoch eine 5:10 Niederlage gegen Julius Kleine (Essen) und damit belegte Eberhardt in der Endplatzierung Rang 13. Zweitbester HSB-Fechter war Gernot Kummer auf Platz 19 in der Endwertung.

Den deutschen Meistertitel im älteren B-Jugendjahrgang (2003) sicherte sich Keanu Nagel (Warendorf), der im Finale Colin Grundler (Reutlingen) mit 10:7 besiegte.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Marlon Früholz (50.), Sven Rust (53.) und Jonas Boorz (61.).

Im Mannschaftswettbewerb (Länderpokal) konnten die HSB-Fechter keine Akzente setzen. Das beste Ergebnis lieferte Team Württemberg I mit den beiden beiden HSB`lern Jonas Boorz und Max Eberhardt (sowie den beiden Reutlingern Colin Grundler und Nils Röhm) auf Rang fünf im Endklassement. Den deutschen Meistertitel sicherte sich das Team Nordrhein, das im Finale Westfalen mit 45:41 besiegen konnte.

„Jannik hat das ganz hervorragend gemacht und sich verdient den deutschen Meistertitel erfochten“, so Abteilungsleiter Jochen Kassel über die Leistung von Ritz.

„Es hat richtig Spass gemacht zu sehen wie ruhig und abgeklärt er war und in den drei Finalgefechten seine beste Leistungen abrufen konnte“, ergänzt Kassel abschließend.

Jochen Kassel

Gleich alle drei HSB-Mannschaften in den Waffen Damen- und Herrendegen, sowie Herrenflorett, schafften in dieser Woche die Qualifikation für das am 10. Juni in Mainz stattfindende Finale um den Deutschlandpokal 2017.

Der Deutschlandpokal ist die größte fechtsportliche Veranstaltung in Deutschland mit jährlich bis zu 400 teilnehmenden Mannschaften und rund 1.400 Fechterinnen und Fechter auf den Planchen quer durch Deutschland. Erstmals ausgefochten wurde der Pokal 1982/83. Die Finalbegegnungen - damals nur im Florett - fanden in Hannover statt.

Der Deutschlandpokal will die Freude und den Spaß am Fechtsport fördern, zur eigenen Leistung anspornen und betont durch das gemeinsame Erfolgserlebnis die Gemeinschaft der Sportler und Vereine. Bei allem Ehrgeiz, die nächste Runde und schließlich das Finale zu erreichen, zählen die Begegnungen nicht in den leistungssportlichen Bereich. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass Fechterinnen und Fechter, die den deutschen A-/B-/C- und CÜ-Kadern angehören oder in den letzten drei Jahren angehört haben, nicht teilnehmen dürfen. Mit diesem Modus will der Deutschlandpokal besonders auch den Vereinen eine Chance anbieten, in deren Mannschaften zwar keine absoluten Top-Fechter stehen, sich aber durch eine geschlossene Teamleistung auszeichnen. Das Finale bestreiten acht Mannschaften je Disziplin an einem zentralen Ort in Deutschland. Dem jeweiligen Sieger wird dann bei der Siegerehrung ein "ewiger Pokal" überreicht, den es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt.

Die HSB-Damendegenequipe besiegte nun auswärts den TSV Ditzingen mit 45:34 Treffern. Im Team standen Anna Jonas, Verena Henning, Johanna Tisch und Franziska Mayr. In den Runden zuvor schlugen die Degendamen die Mannschaften aus Böblingen und Augsburg. Die Damendegenmannschaft des HSB nimmt erstmalig am Wettbewerb teil.

Bild 1: Das erfolgreiche Damendegenteam (v.l.n.r.: Anna Jonas, Verena Henning, Johanna Tisch und Franziska Mayr) qualifizierte sich erstmalig für das Finale (beste acht Teams) des Deutschlandpokals am 10. Juni in Mainz.

Das Herrendegenteam in der Besetzung Michael Roth, Rainer Schünke, Roland Lohmiller und Jannis Blank setzte sich bei USC München mit 45:38 durch. In den Runden zuvor wurden die Teams aus Trudering und Kirchheim ausgeschaltet. Das HSB-Herrendegenteam wurde im vergangenen Jahr Vize-Meister und strebt nun den Titel an.

Die Herrenflorettmannschaft mit Alexander Gsching, Marino Bullinger und Florian Kaufmann setzte sich mit 45:36 gegen den PSV Stuttgart durch und kann nun als Sieger des Deutschlandpokals der vergangenen beiden Jahre das Tripple perfekt machen.

Bild 2: Die Herrendegenequipe des HSB: v.l.n.r.: Michael Roth, Rainer Schünke, Roland Lohmiller und Jannis Blank.

Vereine Seniorennachmittag SV Bolheim - vom 09.05.2017, 17:37

Senioren besuchten das AOK Gesundheitszentrum

(UK) Der jährliche Seniorennachmittag des Sportverein Bolheim führte die Teilnehmer diesmal in das AOK Gesundheitszentrum nach Heidenheim. Nachdem man dort von Bernd Ortlieb begrüßt wurde, gab es durch Sandra Goal eine kleine Führung durch die Räume des Zentrums. Anschließend wurde dann bei Kaffee und Kuchen sowie Butterbrezeln dem Vortrag von Frau Goal aufmerksam zugehört. Sie erläuterte die Strukturen der AOK und gab einen Einblick darin, was wir selbst für unsere Gesundheit tun können und welche Einflüsse für das Wohlbefinden verantwortlich sein können. Zum Abschluss durfte jeder Teilnehmer noch ein kleines Gastgeschenk der AOK mit nach Hause nehmen. Vorstand Uwe Keßler bedankte sich bei der AOK für die Gastfreundschaft und den Einblick in das Gesundheitszentrum. Vor allem aber auch für die gute Zusammenarbeit und Kooperation der AOK mit dem Sport. Zurück in Bolheim kehrten einige noch in der Vereinsgaststätte ein, wo so manch Teilnehmer bei einer Vesper und Getränken den Nachmittag ausklingen ließ. Insgesamt wieder eine sehr tolle Veranstaltung, so hörte man es unter den Teilnehmern und Uwe Keßler versicherte, dass auch bereits für die nächsten Jahre Programmpunkte festgehalten sind. „Der Seniorennachmittag ist eine sehr wichtige und sinnvolle Veranstaltung, weil sie eben auch unseren älteren Mitgliedern die Gelegenheit gibt in gesellschaftlicher und doch offizieller Runde zusammen zu sein. Auch unterstreicht die Veranstaltung die Wertschätzung der Mitglieder, die für den Verein von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind“, so Keßler. 

Bildunterschrift: Senioren des SV Bolheim im AOK Gesundheitszentrum zu Gast

Vereine Bolheimer Sportler zu Besuch in Berlin - vom 08.05.2017, 13:14

Bolheimer Sportler zu Besuch im Berliner Olympiastadion

(UK) Mit dem Bus fuhren einige Sportler und Gäste des SV Bolheim am vergangenen Wochenende zu einer sportpolitischen Bildungsreise in die Hauptstadt nach Berlin. Anlass der Reise war, dass man von Hertha BSC Freikarten für das Bundesligaspiel gegen RB Leipzig erhalten hatte. Auf dem Programm stand zudem eine Stadtrundfahrt sowie auch, auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, ein Besuch im Bundestag.

Am frühen Freitagmorgen ging es vom Parkplatz des Vereinsheimes mit dem Bus ins rund 600 km entfernte Berlin. Nach fast 10 Stunden erreichte man das Ziel, das Hotel und Gästehaus „St. Michaels-Heim“ im Stadtteil Grunewald. Nach dem „Check In“ stand der Abend zur freien Verfügung, wobei uns unser Busfahrer freundlicherweise ins Zentrum zum Potsdamer Platz brachte. Von dort aus begab man sich in Gruppen quer durch Berlin Mitte.

Bild: Reisegruppe des SV Bolheim vor dem Berliner Reichstagsgebäude

Am Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück fuhr man dann zum Reichstagsgebäude. Nach den routinemäßigen Kontrollen beim Einlass nahm man auf der Besuchertribüne des deutschen Bundestages Platz. Dort bekam man von einem Mitarbeiter viele Informationen zur Arbeit der Bundestagsabgeordneten, der Sitzverteilung und vieles mehr. Außerdem hatte man die Gelegenheit auch Fragen zu stellen.

Bild: Im deutschen Bundestag

Es folgte eine dreistündige Stadtrundfahrt, dabei wurden durch einen organisierten Stadtführer den Teilnehmern die wichtigsten Punkte und Sehenswürdigkeiten unserer Bundeshauptstadt gezeigt und erklärt. Es wurde an zwei Orten jeweils ein kleinerer Stopp eingelegt, so hatte man Gelegenheit an Berlins prominentester Wurstbude dem „Curry 36“ sich eine Berliner Currywurst zu gönnen. Auch am längsten erhaltenen Stück der original Berliner Mauer hatte man die Möglichkeit sich dieses Bauwerk, welches keiner gebraucht hätte, mal aus nächster Nähe anzusehen.

Bild: Unser Bus an der Berliner Mauer

Angekommen an der Endstation der Stadtrundfahrt, dem Berliner Zoo, hatte man noch rund eineinhalb Stunden zur freien Verfügung. Einige besuchten das Kaufhaus KaDeWe andere genossen einen lauen Frühlingstag in Berlin vor der Gedächtniskirche bei etwas „Flüssigem“ oder aber gingen einfach auf eine kleinere „Sightseeing – Tour“.  

 

Bilder: Unter den Linden mit Blick auf das Brandenburger Tor (li.) und Schloss Bellevue (re.)

Im Anschluss brachte der Bus die Delegation aus Bolheim zum Olympiastadion, wo dann das Abendspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und RB Leipzig stattfand. Zu den über 62.000 Zuschauern zählten an diesem Abend auch die 44 Gäste aus Bolheim. Hierzu hatte man von Hertha BSC sehr gute Freikarten auf der Gegentribüne erhalten. Auch wenn das Spiel für die Hertha nicht von Erfolg gekrönt war, lies es sich der Co-Trainer von Hertha BSC Rainer Widmayer nicht nehmen, zu uns an die Bande zu kommen. Schließlich war es dank der guten Kontakte zu ihm erst möglich, die Karten für dieses Spiel zu bekommen.

 

Bilder: Fußballspiel im Berliner Olympiastadion zwischen Hertha BSC und RB Leipzig (li.) und auf dem rechten Bild: Handschlag zwischen Gerd Illenberger (li.) und dem Co-Trainer von Hertha BSC Rainer Widmayer (re.)

Eine kleinere Gruppe ließ sich dann wieder am Potsdamer Platz absetzen, der Rest begab sich dann zurück zur Unterkunft, von wo aus man dann in einer nahen gelegenen Pizzeria den Abend in gemütlicher Atmosphäre beendete.

Nach dem Frühstück am Sonntag machte man sich wieder auf die Heimreise und es war allen klar: Es waren drei wunderschöne Tage aber leider viel zu schnell vorbei und eine Reise ist Berlin allemal wieder wert! Uwe Keßler bedankte sich bei allen Teilnehmern der Reise, aber vor allem bei unserem sehr sympathischen Busfahrer der Fa. Grüninger, Jens Vegh, welcher mit dem sehr langen Vehikel sicher durch die Berliner Straßen sich bewegte und uns alle wieder gesund nach Hause brachte.    

Sportereignisse TOP-Platzierung von Lis Fautsch in Rio de Janeiro - vom 08.05.2017, 11:10
Jochen Kassel

Die Wahl-Heidenheimerin Lis Fautsch belegte mit Platz sieben beim Damendegen-Weltcup in Rio de Janeiro eine absolute Top-Platzierung. Erst im Gefecht um den Einzug in das Halbfinale unterlag die Luxemburgerin Erika Kirpu (Estland) mit 9:15 Treffern.

Insgesamt gingen beim letzten Weltcup-Turnier der Saison in Brasilien 122 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen an den Start.

Nach ihrer Vorrunde mit vier Siegen und zwei Niederlagen hatte die seit über vier Jahren in Heidenheim lebende und am Fechtzentrum trainierende  Lis Fautsch im ersten Direktausscheidungsgefecht ein Freilos und traf dann im Gefecht um den Einzug in den zweiten Wettkampftag (64er-KO) auf Diana von Kerssenbrock (Frankreich). Fautsch besiegte die Französin mit 15:11 Treffern und traf dann im 64er-KO auf die Ex-Heidenheimerin Monika Sozanska (Offenbach). Auch hier setzte sich Lis Fautsch souverän mit 15:11 durch und besiegte dann auch im Feld der letzten 32 Teilnehmerinnen Violetta Khrapina (Russland) mit 15:13. Im Gefecht um den Einzug in das Finale der besten acht Fechterinnen traf Fautsch nun auf die Chinesin Xu Chengzi, lieferte erneut eine ganz starke Leistung ab und zog mit dem 15:9 Erfolg erstmalig in ihrer Karriere in ein Weltcup-Finale ein. Hier im Viertelfinale unterlag Fautsch Erika Kirpu (Estland) mit 9:15 Treffern, durfte aber mit Platz sieben in der Endplatzierung hoch zufrieden sein. Mit diesem Top-Ergebnis machte Fautsch auch einen großen Sprung auf Platz 56 in der Weltrangliste nach Vorne.

Bild:    Die Wahl-Heidenheimerin Lis Fautsch (Luxemburg) erreicht mit Rang sieben beim Weltcup-Turnier in Rio de Janeiro (Brasilien) das beste Ergebnis ihrer Fechtkarriere.

Die HSB-Fechterin Alexandra Ehler startete mit nur einem Sieg und vier Niederlagen schon schwach in der Vorrunde. Im ersten Direktaussscheidungsgefecht konnte Ehler dann Montserrat Viveros (Paraguay) noch mit 15:9 besiegen, unterlag dann aber im 128er-KO Laurence Epee (Frankreich) mit 10:15 Treffern und belegte damit nur Rang 96 im Endklassement.

Aus deutscher Sicht hocherfreulich, dass sich Alexandra N`dolo (Leverkusen) bis auf Platz zwei des Weltcups focht. Erst im Finalgefecht unterlag sie Kristina Kuusk (Estland) mit 10:15 Treffern.

Im Nationen-Weltcup am Sonntag trat die deutsche Damendegen-Equipe in der Besetzung Alexandra N´dolo (Leverkusen), Beate Christmann (Tauberbischofsheim), Monika Sozanska (Offenbach) und Alexandra Ehler (Heidenheim) an. Im Auftaktgefecht (16er-KO) setzte sich die deutsche Equipe mit 34:33 gegen Frankreich durch. Im Viertelfinale unterlag Deutschland dann der Equipe aus Russland mit 34:40 Treffern. In den Platzierungsgefechten siegte Deutschland dann zunächst mit 42:41 gegen die USA und verlor abschließend das Gefecht um Rang fünf gegen Korea mit 33:35.

Den Erfolg im Nationen-Weltcup sicherte sich Italien, das im Finale Russland mit 29:28 bezwang.

Vereine 1.Tanzclub Heidenheim - vom 08.05.2017, 09:25

Tanz in den Mai

 

Am letzten Samstag im April bestritt das S-Klasse-Tanzpaar des 1.Tanzclub Heidenheim, Birgit und Jürgen Buttkus,gleich zwei Turniere. 

Nachmittags, beim Frühlingsturnier in TSC Staufer-Residenz Waiblingen belegte das Paar den 1.Platz in der Klasse Senioren II S Standard. 

Für den Abend hatte dann der ATK Suebia Stuttgart zum Frühjahrsball in die Filderhalle nach Leinfelden-Echterdingen eingeladen, in dessen Rahmen das Turnier um den Suebia-Pokal 2017 ausgetragen wurde. Die von der Band „Mosquitos“ live gespielte Turniermusik machte die Veranstaltung für die Turnierteilnehmer und die Ballgäste zu einem besonderen Erlebnis. Nach erfolgreich überstandener Vorrunde und einer sehr ausgedehnten Finalrunde freute sich das SVM-Paar über den dritten Platz unmittelbar hinter den aktuellen Vize-Landesmeistern.

Vereine Teakwondo - TSG Schnaitheim - vom 08.05.2017, 09:23
Angelina Kaupp

Schnaitheimer führt in der Herren-Bundesrangliste

Nach dem Wechsel der Jugendlichen zu den Herren, welcher durchaus jahrelange Auswirkungen auf die Taekwondo-Bundesrangliste haben kann, konnte sich der Schnaitheimer Jordanis Konstantinidis an die Spitze, seiner neuen Gewichtsklasse der Herren bis 63 kg, kämpfen.  Mit dem zuletzt erreichten 3. Platz auf der Herren-Europameisterschaft, hat Konstantinidis mittlerweile eine Führung von 29,5 Punkten aufbauen können. Verfolgt wird er von den beiden bayerischen Sportlern Mehmet-Akif Yorulmaz (8,5 Punkte) und Malik Gülec (8,0 Punkte). Derzeit haben sich bundesweit 19 Sportler Punkte sichern können. Um eine Eintragung in der Rangliste zu erwirken, müssen sich die Sportler auf Bundesebene oder internationalen G1 - G3-Turnieren auf Medaillenränge platzieren. Zuletzt nahm Jordanis Konstantinidis am 2. Presidents Cup in Athen teil. Im ersten Kampf duellierte sich Konstantinidis gegen einen Kämpfer aus Bulgarien und konnte diesen mit 8:6 besiegen. Im zweiten von sechs Kämpfen traf er auf den Kämpfer von Slowenien, welchen er deutlich mit 23:4 Punkten deklassierte. Im Viertelfinale traf Jordanis auf den derzeit 2. Platzierten Kämpfer der Weltrangliste. Anfangs stand der Schnaitheimer dem Kroaten in nichts nach, allerdings konnte sich der kroatische Gegner nach und nach in Führung bringen und gab diese bis zum Ende nicht mehr her. Jordanis Konstantinidis scheiterte somit knapp im Viertelfinale und konnte sich diesmal leider keine Platzierung erkämpfen. Einer Teilnahme an der Ü18 WM Ende Juni in Korea, dürfte dem 18-jährigen allerdings trotzdem nichts im Wege stehen.

FOTO: Jordanis Konstantinidis mit seiner EM-Bronze-Medaille

Jochen Kassel

Bei den deutschen Juniorenmeisterschaften im Damen- und Herrendegen räumten die HSB-Fechterinnen und Fechter ordentlich Medaillen ab. Den deutschen Meistertitel im Einzel bei den Damen sicherte sich Sophia Weitbrecht mit einem 15:13 Finalerfolg gegen Noemi Meszaros (Tauberbischofsheim). Die Bronzemedaille gewann zudem noch Franziska Mayr. Im Mannschaftswettbewerb sicherte sich die HSB-Damenequipe ebenfalls den Meistertitel, zudem erzielte auch das Herrenteam einen Bronzeplatz.

Erst kurz zurück von der U23-EM in Minsk (mit Bonze im Team Deutschland) setzte HSB-Fechterin Sophia Weitbrecht ihre äußerst erfolgreich Saison auch bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Leverkusen fort. Mit einer lupenreinen Vorrunde mit fünf Siegen startete Weitbrecht in den Wettkampf. Im ersten Direktausscheidungsgefecht besiegte sie Femke Bücker (Osnabrück) mit 15:9. Im 32er-KO lies Weitbrecht dann auch Johanna Straub (Heidelberg-Rohrbach) beim 15:8 keine Chance. Im Feld der letzten 16 Teilnehmerinnen setzte sich die HSB`lerin mit 15:12 gegen Karina Mantai (Tauberbischofsheim) durch und schaffte anschließend mit dem 15:8 Erfolg über Lisa-Marie Löhr (Solingen) den Sprung in das Halbfinale. Hier besiegte sie Brenda Kolbinger (Solingen) mit 15:12 und lies dann auch auch im abschließenden Finalgefecht Noemi Meszaros (Tauberbischofsheim) beim 15:13 Erfolg keine Chance.

Bild:   Finalgefecht DD Einzel: Sophia Weitbrecht (li.) gegen Noemi Meszaros (TBB)

Ebenfalls einen ganz starken Auftritt zeigte Franziska Mayr an diesem Tag. Nach Siegen über Nina Häselhoff (Gladbeck) und Jule Hanna Müller (Essen) traf Mayr im Achtelfinale im HSB internen Duell auf ihre Vereinskameradin Johanna Tisch. Mayr setzte sich hier klar mit 15:8 Treffern durch, qualifizierte sich dann mit einem 15:13 Sieg gegen Ella Gödde (Bonn) ebenfalls für das Halbfinale und unterlag erst hier Noemi Meszaros (Tauberbischofsheim) mit 12:15 Treffern.

Bild: Gold- und Bronzemedaille für Sophia Weitbrecht (2. v.l.) und Franziska Mayr (3.v.l.) im Einzelwettbewerb der Deutschen Juniorenmeisterschaften im Damendegen in Leverkusen.

Mit Vanessa Riedmüller und Amelie Hanschke erreichten noch zwei weitere HSB-Juniorinnen das TOP 8-Finale. Riedmüller unterlag in ihrem Viertellfinale Meszaros mit 9:15 Treffern und belegte Rang fünf in der Endplatzierung. Amelie Hanschke belegte im Endklassement Rang sieben, nachdem sie im Viertelfinale Brenda Kolbinger (Solingen) knapp mit 14:15 unterlegen war.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechterinnen: Johanna Tisch (10.), Viktoria Hilbrig (21.), Elin Mayer (32.), Lea Mayer (33.), Lilia Carducci (58.) und Johanna Rieber (90.).

Bei den Herren lief die Einzelkonkurrenz nicht ganz nach den Erwartungen. Bestplatzierter HSB-Junior war Philipp Kondring, der den Einzug in das Finale der besten acht Fechter durch eine 10:15 Niederlage im Achtelfinale gegen den späteren Vize-Meister Lukas Knechtl (Tauberbischofsheim) verpasste und im Endklassement Rang neun belegte. Julian Seyd schaffte ebenfalls den Sprung in das 16er-KO, unterlag hier Samuel Unterhauser (Tauberbischofsheim) mit 4:15 Treffern und belegte Rang 13.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Junioren: Rudger Seidel (22.), Etienne Folz (28.), Lucas Fendt (41.), Lucas Fröschl (42.), Jakob Blum (67.) und Christian Mezes (85.).

Den deutschen Meistertitel bei den Herren sicherte sich Marco Brinkmann (Leverkusen), der im Finale Lukas Knechtl (Tauberbischofsheim) mit 15:5 Treffern besiegte.

Im Mannschaftswettbewerb Damen gingen insgesamt 18 Teams an den Start. Die HSB-Equipe in der Besetzung Vanessa Riedmüller, Sophia Weitbrecht, Lea Mayer und Amelie Hanschke gewann im ersten Direktausscheidungsgefecht (16er-KO) gegen Wuppertal souverän mit 45:28.  Den Einzug in das Halbfinale sicherten sich die HSB-Juniorinnen dann mit einem ebenso sicheren 45:14 Erfolg über Ditzingen.  Im Halbfinale besiegte die HSB-Equipe nun die Mannschaft aus Leipzig sicher mit 45:31 und sicherte sich im abschließen Finalgefecht gegen das Fechtzentrum Solingen mit 45:34 ganz überzeugend den deutschen Mannschaftsmeistertitel.

Bild:   Die erfolgreiche Damendegen HSB-Equipe mit ihren Trainern: ganz links Hans-Jürgen Hauch, Lea Mayer, Amelie Hanschke, Vanessa Riedmüller, Sophia Weitbrecht und Piotr Sozanski.

Auch die Herren zeigten im Teamwettbewerb einen starken Auftritt. Nach dem 45:20 Auftaktsieg im 16er-KO, besiegte die HSB-Equipe in der Besetzung Philipp Kondring, Lucas Fröschl, Rudger Seidel und Julian Seyd die Mannschaft aus Solingen mit 45:41 Treffern. Im Halbfinale kam es dann zum Aufeinandertreffen gegen den Mitfavoriten Leverkusen. Nach den ersten drei Gefechten lag das HSB-Quartett schon mit 7:15 Treffern klar in Rückstand, bevor Lucas Fröschl mit plus neun Treffern den Gleichstand wieder herstellen konnte. Das Gefecht blieb dann spannend bis zum Ende und Philipp Kondring übernahm dann beim Stande von 40:40 gegen den neuen deutschen Meister, Marco Brinkmann, das Schlussgefecht. Mit 43:45 Treffern unterlag die HSB-Equipe letztlich knapp, konnte sich dann aber im kleinen Finale um Rang drei noch einmal voll motivieren und besiegte Heidelberg eindrucksvoll mit 45:25 Treffern und holte sich verdientermaßen die Bronzemedaille.

Bild:   Bronzemedaille im Teamwettbewerb: HSB-Equipe v.l.n.r.: Lucas Fröschl, Philipp Kondring, Rudger Seidel und Julian Seyd.

Sportabzeichen Deutsches Sportabzeichen - vom 02.05.2017, 07:57
Paul Reimann

Das Deutsche Sportabzeichen in Heidenheim im Sparkassen-Sportpark.

Kurze Freiluftsaison. Laufbahn wird erneuert.

 

Ab dem 01. Juli 2017 ist der Sparkassen-Sportpark Heidenheim für den Sportbetrieb komplett gesperrt. Die Laufbahn erhält einen neuen Belag. Es wird eine kurze Freilaufsaison für den leichtathletischen Sport im Sparkassen-Sportpark. Ab Mitte Mai kann trainiert werden.

Der Sportkreis Heidenheim bietet montags von 17,30 Uhr bis 18,45 Uhr ab dem 15. Mai 2017 bis Ende Juni 2017 Training- und Abnahme für das Deutsche Sportabzeichen an. Weitere Information unter www.sportkreis-hdh.de oder unter www.deutsches-sportabzeichen.de .

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